25 Jahre Autobahnmeisterei in Wien

Zuerst in Inzersdorf - dann auch in Kaisermühlen, hier mit der Tunnelwarte

Wien (OTS) - Anlass für einen Festakt am Freitag Vormittag in Inzersdorf: 25 Jahre Autobahnmeisterei der MA 28 - Straßenverwaltung und Straßenbau (Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr) im 23. Bezirk, später (1989) folgte dann die Autobahnmeisterei Kaisermühlen, der schließlich 1995 die neu errichtete Tunnelwarte angegliedert wurde. An der Spitze der Festgäste deshalb auch der Vorsteher des 23. Bezirks, Manfred Wurm. Die Mitarbeiter der Inzersdorfer Autobahnmeisterei betreuen die A 2/Südautobahn, die A 4/Ostautobahn und die A 23/Südosttangente vom Süden bis in Höhe Donaukanal, die Autobahnmeisterei Kaisermühlen (22. Bezirk) ist zuständig für die A 23 nördlich der Donau, die A 22/Donauuferautobahn und die S 2 -Wiener Nordrandstraße (vormals B 302). Von der Tunnelwarte werden die Überwachungs- und Bedienungsaufgaben der technischen Ausrüstung aller Wiener Autobahnabschnitte und Autobahntunnel wahrgenommen. Damit leistet die MA 28 einen grundlegenden Beitrag zur Verkehrssicherheit auf den Wiener Stadtautobahnen.

Darauf wies auch Hofrat DI Dr. Herwig Klinke, der Leiter der MA 28 ("planen - bauen - erhalten") in seinen Eröffnungsworten hin, immerhin sind mit den 50 Kilometern Autobahn "als wichtige Verkehrsadern", Fahrstreifen in einer Länge von mehr als 320 Kilometern gleichzusetzen, viele maßgebliche Objekte sind Brücken. Was die Eigentümerstruktur betrifft: Seit der Verländerung der Bundesstraßen mit 1. April 2002 steht die ASFINAG dahinter.

Planungs- und Verkehrsstadtrat DI Rudolf Schicker verband mit seinen Festworten den Dank an die Mitarbeiter und betonte die "Unabdingbarkeit der Sicherheit auf den Straßen". Der Stadtrat dann unter anderem in seiner Rede, "bei allem Verständnis für Wettbewerb darf dieser nicht auf Kosten der Mitarbeiter und der Sicherheit gehen", man müsse vielmehr den Menschen, die bei jedem Wind und Wetter diese schwierige Arbeit machen, die Sicherheit geben, unter optimalen Bedingungen arbeiten zu können.

Vorstandsdirektor DI Franz Lückler führte aus, dass die ASFINAG österreichweit über 62 Autobahnmeisterein mit rund 1500 Mitarbeitern verfüge, das Autobahnnetz müsse sich selbst finanzieren, denn "kein Euro fließt aus dem Budget ein". Man mache erfolgreich "den Schwenk in Richtung Dienstleister", neue technische Herausforderungen wie etwa die Verkehrsbeeinflussung stünden an.

Die Autobahnmeisterei Inzersdorf (24 Stunden-Dienst) verfügt über einen umfangreichen Maschinenpark, der von den Mitarbeitern, allen voran dem Leiter des Stützpunkts, IWkm Franz Krenn, eingehend erklärt wurde. Der Bogen der Arbeiten, der vom eigenen Personal bewältigt wird, reicht von periodischer Wartung (Säuberung, Reparatur, ggfs. Erneuerung) von Verkehrsleiteinrichtungen über kleinere Fahrbahninstandsetzungen bis zur Grünflächenpflege. In den beiden Autobahnmeistereien stehen dafür u.a. zur Verfügung: 24 LKW verschiedener Größe, 5 Unimogs, 2 Kehrmaschinen. An Mitarbeitern 60 handwerklich beschäftigte Arbeiter unter Führung von 7 Leitenden sowie 13 Tunneltechniker. Um rasch und effizient Maßnahmen einleiten zu können, ermöglichen eine fast lückenlose Überwachung des Verkehrsflusses: 30 Überwachungsmonitore, 84 Fernsehbilder aus Tunnelbereichen sowie 16 Fernsehbilder aus den Freilandstrecken der Stadtautobahnen. (Schluss) pz

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