Wirtschaftsbund fordert einheitliche Betriebssteuer

Wien, 27. September 2002 (ÖWB) Konkrete Entlastungsschritte um die Abgabenquote bis 2010 auf 40 Prozent zu drücken sind aus Sicht des Wirtschaftsbundes unumgänglich. Das Steuerniveau für die Investitionstätigkeit von Unternehmen würde zunehmend wichtiger, der Beitritt der Erweiterungskandidaten zur EU den Standortwettbewerb noch weiter verstärken. "Österreich braucht ein Fitnessprogramm, ein einfacheres und transparentes Steuersystem und eine Reduktion der Staatsausgaben", heißt es dazu in einem Arbeitspapier des Österreichischen Wirtschaftsbundes beim Wirtschafsdialog 2002. ****

So fordert der Wirtschaftsbund unter anderem eine einheitliche Betriebssteuer. Durch die Absenkung der Gewinnbesteuerung könnte Rechtsformenneutralität in der Unternehmensbesteuerung hergestellt werden. Im Sinne eines einfacheren und transparenteren Steuersystems sei es auch, die Bagatellesteuern – wie beispielsweise Gebühren für Rechtsgeschäfte – abzuschaffen sowie die "Austriaka" 13. Umsatzsteuervorauszahlung, Werbeabgabe und Biersteuer ersatzlos zu streichen. Auch die Lohnverrechnung möchte der Wirtschaftsbund vereinfachen. Er schlägt ein Akontierungsmodell auf freiwilliger Basis vor.

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