Pirklhuber: Bio-Offensive erfordert Paradigmenwechsel in Agrarpolitik

Molterers Einlenken kommt zwei Jahre zu spät

Wien (OTS) "Eine Kampagne für eine österreichische Bio-Dachmarke ist der längst überfällige Schritt in die richtige Richtung. Spät aber doch haben damit die zähen Bemühungen der österreichischen Bioverbände die Agrarmarkt Austria zu einem Einlenken bewogen", so der Landwirtschaftssprecher der Grünen Wolfgang Pirklhuber, die heutige Präsentation der neuen AMA-Bio-Werbelinie. Pirklhuber erinnert daran, dass die Grünen bereits 1999 einen Bio-Aktionsplan für den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft und eine massive Aufstockung der Marketingmittel eingefordert hatten und damals von ÖVP und FPÖ niedergestimmt wurden.

Pirklhuber weist darauf hin, dass es in der Ära Molterer zu einem massiven Einbruch im Bereich der Biolandwirtschaft kam. Waren es im Jahr 1999 noch 18 962 geförderte Biobetrieb, so sank diese Zahl laut jüngstem Grünen Bericht auf 16 306 im Jahr 2001 oder 7,5 % aller landwirtschaftlichen Betriebe. "Damit ist Österreich deutlich hinter die Schweiz zurückgefallen, die bereits über 9 % Biobebetriebe hat und kontinuierlich wächst. Daran ändert die Aussage Molterers, dass heuer wieder an die 600 Bio-Betriebe neu eingestiegen sind auch nichts", kritisiert Pirklhuber die Versäumnisse Molterers.

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