ARBÖ: Keine Übergangsfristen für Mopedneulinge

8 Stunden Theorie für Mopedneulinge von 15 bis 24

Wien (OTS) - Mit 1. Oktober 2002 tritt die 5. Novelle zum bestehenden Führerscheingesetz in Kraft: Der ARBÖ informiert über die aktuellen Änderungen für Mopedneulinge: Personen, die im 15. bis 24. Lebensjahr stehen, müssen sich ab diesem Zeitpunkt verpflichtend einer Theorieausbildung von 8 Unterrichtsstunden unterziehen.

Um ein Moped vor Vollendung seines 24. Lebensjahres fahren zu dürfen, muss man in Zukunft eine theoretische Ausbildung von 8 Stunden absolvieren und eine Theorieprüfung ablegen. Die Mopedprüfung darf man maximal ein halbes Jahr vor dem 16. Geburtstag stattfinden. Den Ausweis erhält man aber erst mit dem 16. Geburtstag. Die ganze Prozedur kann unter Umständen um ein Jahr vorverlegt werden ("Moped mit 15"), wenn bestimmte Gründe - z.B. der Arbeitsplatz oder die Schule sind schwer zu erreichen, es gibt so gut wie keine öffentlichen Verkehrmittel, auf die der Jugendliche ausweichen könnte - vorliegen. Bisher wurde vom Gesetz bloß die ausreichende Kenntnis des Straßenverkehrs verlangt: Die Beantwortungen eines Fragebogens genügte. Nach Vollendung des 24. Lebensjahres braucht man zum Lenken eines Mopeds - nach wie vor - keinen Mopedausweis.

Wer schon vor 1.Oktober 2002 die Mopedprüfung abgelegt hat - diese führt auch der ARBÖ durch, jedoch erst nach dem 1. Oktober den 16. Geburtstag feiert (und dann erst den Schein in die Hand bekommt), muss sich nicht sorgen:

Ein Erlass des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie besagt, dass in diesen Fällen von einer nachträglichen Absolvierung einer theoretischen Schulung abzusehen ist, wenn die Kenntnisse bereits durch eine Prüfung nachgewiesen worden sind. Dem ARBÖ wurde versichert, dass dieser Bereich großzügig gehandhabt werden soll

Informationen zur Erlangung des Mopedausweises bekommt man in der ARBÖ - Landesdirektion Wien unter 01/795 75 - 33 von Mo bis Fr 8 - 17 Uhr.

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