FPÖ-Donaustadt übergab 4000 Unterschriften gegen Straßenrückbauten an den Bezirksvorsteher

Busspurausbau in Aspern und Essling weiterhin umstritten

Wien, 27.09.02 (fpd) - Im Rahmen der gestrigen Sitzung der Donaustädter Bezirksvertretung überreichte der Esslinger FPÖ-Bezirksrat Helmut Tiller 4000 Unterschriften gegen die in den Sommermonaten durchgezogenen Straßenrückbauten in Aspern und Essling an SPÖ-Bezirksvorsteher Effenberg. "Diese Unterschriften wurden innerhalb weniger Wochen während der Haupturlaubszeit geleistet und sind ein deutliches Zeichen von den betroffenen Bürger, dass man bei derartigen Vorhaben nicht so ohne weiteres über sie "drüberfahren" darf", erklärte heute der Klubobmann der Donaustädter Freiheitlichen Toni Mahdalik.

Die von der FPÖ-Donaustadt auf Grund zahlreicher Bürgerbeschwerden initiierte Unterschriftenaktion sollte von SPÖ-Bezirksvorsteher Effenberg jedenfalls nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Die Botschaft der 4000 Asperner und Esslinger ist klar: Die durch die Straßenrückbauten wie beispielsweise Haltestellenkaps angestrebte Beschleunigung der Autobuslinie 26A sei natürlich ein ambitioniertes Vorhaben, das jedoch keinesfalls zu Lasten der Autofahrer und Kleingewerbetreibenden in den beiden Ortsteilen gehen darf. "Durch das mehr als magere Angebot an öffentlichen Verkehrverbindungen im Osten Donaustadts sind leider nach wie vor ein Großteil der Bevölkerung auf das Auto angewiesen", machte Mahdalik aufmerksam.

Die FPÖ-Donaustadt wird die Verkehrsituation in Aspern und Essling in den nächsten Monaten mit Argusaugen beobachten und die Reaktionen der Bevölkerung dokumentieren. "Danach wird klar sein, ob die Straßenrückbauten einen Gewinn für die betroffenen Bereiche oder aber einen teurer Flop zu Lasten des motorisierten Individualverkehrs darstellen, der rasch wieder rückgängig gemacht werden muß", schloß Mahdalik. (Schluß)am

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