Haigermoser: Aufweichen der Stabilitätskriterien ist Kniefall vor "Pleiteregierungen"

Mittelstand braucht Kalkulierbarkeit und Kontinuität

Salzburg, 27-09-02 (OTS) Die von der EU-Kommission ins Auge gefaßte Aufweichung der Stabilitätskriterien ist ein eindeutiger Kniefall vor den "Pleiteregierungen" der großen EU-Mitgliedsländer, sagte heute der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Salzburg, Helmut Haigermoser.****

Daher sei es unverständlich, dass der 2. Präsident der Nationalrates, Prinzhorn, sich auf die Seite jener schlage, welche nicht bereit seien, Ordnung in ihre Staatshaushalte zu bringen. Es könne auch nicht im Interesse der mittelständischen Wirtschaft sein, das Versprechen, "der Euro ist eine harte Währung", schon im ersten Jahr der Einführung zu brechen.

"Was der Mittelstand braucht sind Kontinuität und Kalkulierbarkeit und nicht ein währungspolitischer Schleuderkurs, welcher vielleicht den Globalisierern und einigen Großindustriellen hilft und auf lange Sicht nur zur weiteren Verunsicherung der mittelständischen Wirtschaft führen würde", schloß Haigermoser.

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