Letzter Aufruf: ZEICHEN SETZEN - für die Kinder von Tschernobyl

Wien (OTS) - Die gemeinsame humanitäre Hilfsaktion von Umweltdachverband, Zivilschutzverband und Österreichischem Jugendrotkreuz geht ins Finale. Noch bis Ende Oktober können Menschen, die mithelfen wollen, diese Aktion mit einer Spende oder dem Kauf eines Kunstwerkes unterstützen.

Am 26. April 2002 jährte sich der Super-GAU im Atomkraftwerk Tschernobyl zum 16. Mal. Noch immer leiden viele Kinder und Jugendliche besonders in Weißrussland, Russland und der Ukraine an den Spätfolgen. Aus diesem Grund starteten Umweltdachverband, Zivilschutzverband und das Österreichische Jugendrotkreuz Ende April die gemeinsame humanitäre Hilfsaktion "Zeichen setzen". Noch bis zum 31. Oktober können auch Sie mithelfen, die Not der Betroffenen zu lindern.

Zeichen setzen und helfen - durch den Kauf eines Kunstwerkes

Die Idee dazu stammt vom Künstler Alfred T. Moritz, der in fast einjähriger Arbeit mehr als 200 janusköpfige Schicksalsfiguren gestaltet hat. "Beim ersten Hinsehen sind es bunte Figuren, doch auf der Rückseite zeigen schwarze Totenbilder die grausame Wirklichkeit im Fall eines Unfalles in einem Atomkraftwerk", sagt Moritz, der seine Kunstwerke der Aktion kostenlos zur Verfügung stellt. Fast drei Viertel dieser einmaligen Mahnmale für einen guten Zweck haben bereits neue BesitzerInnen gefunden - rund 50 sind derzeit noch zu haben! Der Verkaufs-Erlös - die Objekte sind um 100 Euro pro Stück zu erstehen - fließt zur Gänze in die Hilfsaktion.

Zeichen setzen und helfen - mit einer Spende

Direkte Spenden sind ebenfalls willkommen: ÖJRK, Konto Nr. 025-51063, BLZ 20111, Erste Österreichische Spar-Casse Wien, Kennwort "Tschernobyl 2002" Auch mit diesen Spenden soll das Hilfsprogramm des Roten Kreuzes für die Opfer von Tschernobyl in Weißrussland, Russland und der Ukraine unterstützt werden - u. a. sollen sechs mobile Untersuchungsteams ausgerüstet werden, die Bluttests durchführen und Vitamin-, Eisen- und Jodtabletten im betroffenen Gebiet verteilen.

Zeichen setzen und informieren - durch Aufklärungsarbeit in den Schulen

Darüber hinaus hat eine engagierte Arbeitsgruppe ein umfangreiches Informationspaket mit Unterrichtsmaterialien für LehrerInnen und SchülerInnen erarbeitet. Die Materialien beinhalten Informationen über die Katastrophe von Tschernobyl, Atomkraftwerke in Europa, Schutzmaßnahmen bei Störfällen, Alternativen in der Energieerzeugung u.v.m. Abrufbar sind diese Informationen im Internet unter www.jugendrotkreuz.at/tschernobyl

Weitere Infos:
http://www.umweltdachverband.at/schwerpunkte/oejrk/index.htm

Rückfragen & Kontakt:

Alfred Moritz
Projektleiter
Tel.: 01/40 113-32
alfred.moritz@umweltdachverband.at
Homepage: http://www.umweltdachverband.at

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