Kremser Krankenhaus bekommt Strahlentherapie bis Ende 2004

Heute Eröffnung der Onkologischen Tagesklinik in Krems

Krems (OTS) - Bis Ende 2004 wird in Krems eine neue
Strahlentherapie in Betrieb gehen. Wie groß der Bedarf ist, zeigt allein der Umstand, dass das Krankenhaus Lainz in Wien derzeit rund 500 Patienten aus den Regionen Krems und St. Pölten behandelt. "Viele dieser Menschen fahren für nur wenige Therapieminuten aus unserer Stadt und dem nördlichen Niederösterreich nach Wien. Nun ist es fix:
Um diesen schwerkranken Menschen künftig mühsame Wege und Transporte zu ersparen, wird das Krankenhaus Krems um ein Strahlentherapie-Zentrum weiter ausgebaut", sagt der Kremser Bürgermeister Franz Hölzl heute, Freitag, bei der heute stattfindenden Eröffnung der Onkologischen Tagesklinik in Krems.

Bis Ende 2004 wird zusätzlich auf dem Areal des Krankenhauses das neue Gebäude mit 30 Betten für die Strahlentherapie entstehen. "Hier können dann 1.000 bis 1.500 Krebspatienten pro Jahr behandelt werden. Mit diesem attraktiven medizinischen Angebot können wir allen Patienten eine wesentliche Erleichterung in ihrer schwierigen Lebenssituation bringen, da sie für notwendige Behandlungen nicht mehr nach Wien fahren müssen", sagt Hölzl. Bisher gibt es in Niederösterreich eine Strahlentherapie nur in Wiener Neustadt.

Onkologische Tagesklinik für Krebs-Nachsorge

Die heute in Krems eröffnete Onkologische Tagesklinik wird ab sofort Patienten aus Krems und der Region im Bereich der Krebs-Nachsorge, konkret mit Behandlungen der Infusions-Therapie, versorgen können.

Investition von 22 Millionen Euro notwendig

Für die Ausweitung der medizinischen Versorgung in Krems, mit einem Einzugsgebiet von mehr als 700.000 Menschen, werden 22 Millionen Euro investiert, wobei vom Land Niederösterreich 90 Prozent und der Stadt Krems 10 Prozent der Kosten getragen werden. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen einer Privat-Public-Partnership (PPP) mit einer Leasingfinanzierung über eine Laufzeit von 20 Jahren.

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