Kuntzl: Mit den Eurofightern und Wolfgang Schüssel schnurstracks in die NATO

(SK) In dankenswerter Offenheit zeige ÖVP-Außenministerin Ferrero-Waldner in ihrem Buch den sicherheitspolitischen Kurs auf, den die ÖVP in einer künftigen blau-schwarzen Koalition einschlagen würde- "nämlich mit den neuen Eurofightern schnurstracks in die NATO", stellte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. ****

Aber auch der ehrgeizige Wolfgang Schüssel sollte den Mut aufbringen, den Österreicherinnen und Österreichern vor den Nationalratswahlen offen zu sagen, dass er die Neutralität abschaffen und Österreich in die NATO führen möchte. Kuntzl erinnerte in diesem Zusammenhang an Schüssels berühmt-berüchtigte Ansage zum Nationalfeiertag des Vorjahres: "Die alten Schablonen - Lipizzaner, Mozartkugeln oder Neutralität - greifen in der komplexen Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts nicht mehr."

Auch die schwarz-blaue Festlegung auf den Ankauf der sündteuren Kampfflugzeuge vom Typus "Eurofighter" sei nur damit erklärbar, dass sich die Regierung mit diesem Kampfgerät den Weg in die NATO eben wollte, so Kuntzl. Denn zur Überwachung des neutralen österreichischen Luftraumes seien, wie auch Verfassungsexperten bestätigen, die Eurofighter-Kampfjets jedenfalls nicht erforderlich.

"Die Österreicherinnen und Österreicher werden also am 24. November zu entscheiden haben, ob sie mit Wolfgang Schüssel und den Eurofightern den Weg in die NATO einschlagen wollen oder nicht", so Kuntzl abschließend. (Schluss) ml

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