Pumberger: Gusenbauer kritisiert eigene SPÖ-Verfehlungen in der Gesundheitspolitik

Zwei-Klassen-Medizin wäre Riesenfortschritt

Wien, 2002-09-25 (fpd) - "Dank der Gesundheits- und Sozialpolitik der SPÖ haben wir in Österreich eine Viel-Klassen-Medizin. Alleine die neun Gebietskrankenkassen leisten an ihre Versicherten unterschiedliche Beiträge zu Heilbehelfen und Behandlungen, von der unterschiedlichen Behandlung von Beamten, Bauern, Selbständigen usw. ganz abgesehen. Wenn der SPÖ-Vorsitzende Gusenbauer nun einen gleichen Zugang zur Gesundheitsversorgung für alle Österreicher fordert, so ist dies rührend", meinte heute der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Dr. Alois Pumberger.

"Aber auch sonst kommt von der SPÖ nichts Neues. Die einheitliche Finanzierung des Gesundheitssystems ist bestenfalls abgeschrieben, handelt es sich dabei doch um eine ureigene Forderung der Freiheitlichen, die stets am Widerstand der SPÖ scheiterte. Besonders interessant sind aber die widersprüchlichen Aussagen der SPÖ zur Ambulanzgebühr. Alleine heute teilte die SPÖ-Kärnten via OTS-Meldung mit, daß seit Einführung der Ambulanzgebühr die Wartezimmer der niedergelassenen Ärzte überquellen, was sich nur mit dem erwünschten Lenkungseffekt erklären läßt. Etwa eine halbe Stunde später erklären die SPÖ-Unternehmer in einer OTS-Aussendung die Ambulanzgebühr habe keinerlei Lenkungseffekt. Offensichtlich weiß in der hypernervösen SPÖ die linke Hand nicht mehr, was die Rechte gerade tut", erläuterte Pumberger.

"Eins teilte der vollkommen überforderte Spitzenkandidat der SPÖ der Bevölkerung einmal mehr nicht mit: Wer die SPÖ wählt, erreicht damit möglicherweise die Abschaffung der Ambulanzgebühr, er erhält dafür aber eine saftige Beitragserhöhung zur Krankenversicherung. Für eine derartige monatliche Belastung aller Österreicher von der Jungfamilie bis zum Pensionisten ist die FPÖ aber nicht zu haben", schloß Pumberger. (Schluß)

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