ELLMAUER LEHNT PANIKMACHE AUF KOSTEN DER LEHRLINGE AB

Wien, 25. September 2002 (ÖVP-PK) "Die offenbar wahlkampfbedingte Panikmache der oberösterreichischen Arbeiterkammer lehne ich zutiefst ab", reagiert heute, Mittwoch, ÖVP-Abg. Matthias Ellmauer auf die Aussagen von AK-Präsident Hubert Wipplinger. Bund wie Land seien sich der Dramatik der Jugendarbeitslosigkeit sehr wohl bewusst. "Daher haben wir auch in der letzten Nationalratssitzung ein umfassendes Konjunkturbelebungspaket beschlossen, damit eben mehr Jugendliche einen Lehrgangsplatz finden und Jugendliche ohne Schulabschluss diesen nachholen können. Diese Abfederungsmaßnahmen nicht ernst zu nehmen und mit derart dreisten Methoden Schwarzmalerei zu betreiben, ist äußerst unseriös", zeigt sich Ellmauer empört. ****

Mit rund 600 Millionen Euro an staatlichen Förderungen sollen zumindest 40 Prozent der Jugendlichen eines Schuljahrganges im dualen Ausbildungssystem erhalten bleiben. "Damit wollen wir erreichen, dass jeder Jugendliche eine Lehrstelle, einen Lehrgangsplatz oder eine schulische Ausbildung bekommt", fasst Ellmauer das "Paket für Jugend, Beschäftigung und Ausbildung" zusammen.

  • Mit einem Sofortprogramm erhalten 5.000 Jugendliche im Alter von 19 bis 24 Jahre die Möglichkeit für einen Schulabschluss.
  • Das Jugendausbildungssicherungsgesetz erleichtert 3.000 Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren einen Lehrgangsplatz zu bekommen.
  • Rund 1.000 Menschen mehr können sich für Pflege- und Betreuungsberufe ausbilden lassen.

"Seriöse Untersuchungen und das Erfassen von Arbeitsmarktdaten sind notwendig, daraus aber parteipolitisch motivierte Wahlpropaganda auf Kosten der Jugendlichen zu machen, widerspricht meiner Meinung nach dem Informationsauftrag der Arbeiterkammer", schloss Ellmauer. (Schluss)

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