FSG: Auch Gewerkschaft empört über Strassers Zwangspensionierungsmaßnahmen

Das ist Strassers wahres Gesicht

Wien (FSG). Groß ist die Empörung über Innenminister Strassers Zwangspensionierungsmaßnahmen auch bei der Gewerkschaft. FSG/GÖD-Vorsitzender Richard Holzer: "Strassers Vorgangsweise, rund 40 bestens qualifizierte Gendarmeriebeamte, darunter drei verdiente Landesgendarmeriekommandanten, auf Steuerkosten in die Pension zu schicken, ist ungeheuerlich! Strasser erweist sich erneut als Politrambo und setzt, bevor er von den Wählerinnen und Wählerinnen und Wählern in die Wüste geschickt werden wird, zum brutalen Showdown an!"++++

Es sei ein starkes Stück, einerseits den Österreicherinnen und Österreichern die Notwendigkeit eines späteren Pensionsantrittsalters gesetzlich aufs Auge zu drücken, andererseits Spitzenbeamte von Amts wegen aus politischer Willkür in die verfrühte Pension zu schicken.

Holzer: "Strasser geht es nur darum, alles was nicht hundertprozentig schwarz ist, hinaus zu drängen. Sämtliche sogenannten Politreformen des Innenministers haben einzig diesen simplen Hintergrund. Die oberste Maxime ist hier offensichtlich, Zustände wie im niederösterreichischen Landesdienst mit 100-prozentiger ÖVP-Durchdringung zu schaffen!"

FSG; 25.September 2002
Nr. 076

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