Onodi: Neuregelung bei Ambulanzgebühren droht Krankenkassen lahmzulegen

Ambulanzgebühren abschaffen ist einzig gangbarer Weg

St. Pölten, (SPI) - Die bei der vergangenen Parlamentssitzung beschlossenen Änderungen bei den Bestimmungen zu den Ambulanzgebühren sorgen bei den Krankenkassen für helle Aufregung. Die neuen Bestimmungen drohen aufgrund des administrativen Aufwands für Wochen, wenn nicht gar Monate massiv Personal zu binden und exorbitante Überprüfungskosten zu verursachen, welche die bisherigen Einnahmen wohl übersteigen werden. Die Kassen fürchten, dass der gesamte Kassenapparat durch den administrativen Mehraufwand lahm gelegt wird.****

"Zehntausende Fälle müssen neu geprüft werden, durch die absolut inkompetente Neuformulierung des Gesetzestextes muss jeder einzelne Fall neu aufgerollt werden. Auch die Beschäftigten der Spitäler drohen zum Handkuss zu kommen - sie sollen der Krankenkasse bei der Überprüfung eines jeden einzelnen Falls assistieren. Wenn man das alles in Bezug zu den Einnahmen von knapp 11 Euro pro Fall setzt, dann zeigen sich die Ambulanzgebühren einmal mehr als ‚Geldvernichtungsmaschinerie' im Gesundheitswesen und Ärgernis für Tausende Patientinnen und Patienten in Niederösterreich", so Niederösterreichs Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi zur jüngsten Entwicklung rund um die "Strafsteuer" Ambulanzgebühr.****

"Als verantwortliche Gesundheitsreferentin lehne ich es absolut ab, dass sich das Personal der Krankenkasse sowie die Beschäftigten in den Spitälern mit unsinnigen und unadministriebaren Regelungen herumschlagen müssen, die zudem dem Gesundheitswesen in Niederösterreich rein gar nichts bringen. Die Regierung ist neuerlich - nach ohnehin mehrmaligen ‚Herumpfuschen' an den Ambulanzgebühren -gescheitert. Die einzige Lösung ist die Abschaffung der Ambulanzgebühren", so Onodi.
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