Lichtenberger: Reichhold muß in Rom für Beibehaltung der Transitbegrenzung sorgen

In Transitfrage ist außer Ankündigungen bisher nichts passiert

Wien (OTS) "Die Grünen erwarten, daß Reichhold seinen heutigen Besuch in Rom endlich nutzt, um in der Transitfrage etwas weiterzubringen. Notwendig wäre die Umsetzung von höheren LKW-Mauten in den Alpen, Verwendung der Einnahmen für die Modernisierung der Bahn und für die Sanierung und Vorbeugung der Umwelt- und Gesundheitsschäden des Verkehrs", so Eva Lichtenberger, Verkehrssprecherin der Grünen. Bisher habe Reichhold beim Transit ausschließlich substanzlose Ankündigungspolitik geboten. Von einer ‚Handschlagsqualität’ des Verkehrsministers und nunmehrigen Haider-Statthalters kann keine Rede sein, so Lichtenberger.

"Von den großen Transit-Versprechungen, wie etwa die Erhaltung der Obergrenze bei LKW-Transitfahrten, die Reichhold in Tirol allen Parteien und den Transitgegnern gegeben hat, hat er nichts umgesetzt. Im Gegenteil: Reichhold hat aktiv verhindert, daß innerstaatliche Maßnahmen gegen die LKW-Lawine wie ein generelles Nachtfahrverbot seriös geprüft werden. Zudem hat er auf EU-Ebene die italienischen Dieselsubventionen unterstützt, ohne auch nur die kleinste Gegenleistung beim Transit herauszuholen", so Lichtenberger.

Reichhold muß sich endlich für eine nachhaltige Lösung der Transitfrage engagieren. "Die doppelbödige Politik Reichholds - in Österreich den Macher simulieren, international nichts weiterbringen - muß ein Ende haben. Wenn Reichhold weiterhin so halbherzig verhandelt, trägt die FPÖ die Hauptverantwortung für das weitere Anwachsen der Transitlawine durch die Alpen", so Lichtenberger.

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