Nächste FPÖ-Seifenblase geplatzt: Seebühne ist Fass ohne Boden

SPÖ vermutet weitere verdeckte Subventionierung und will im Landtag "Licht ins Dunkel" bringen

Klagenfurt (SP-KTN) - "Die beste Vorstellung auf der Wörtherseebühne gab Kulturreferent Jörg Haider selbst. Er führte die Bevölkerung monatelang hinters Licht, in dem er behauptete, die Seebühne ließe sich gewinnbringend bespielen", so die SPÖ-Kultursprecherin Nicole Cernic, "während das Stadttheater für die Evitaproduktion selbst tief in die Tasche greifen musste, soll die aus Deutschland zugekaufte Falco-Produktion jetzt im Nachhinein noch eine verdeckte Subvention erhalten".

Die SPÖ werde da auf keinen Fall mitspielen und im Landtag alle parlamentarischen Möglichkeiten ausschöpfen, um das finanzielle Chaos rund um die Seebühne und jeden einzelnen Steuer-Euro, der in die Falco-Produktion geflossen ist, zu untersuchen.

"Es kann nicht sein, dass sich der Theaterausschuss unter dem Vorsitz von Jörg Haider mit Banalitäten wie der Kantine beschäftigen muss, während auf der Seebühne das Geld für zugekaufte Produktionen aus Deutschland mit beiden Händen ausgegeben wird", stellt Cernic fest. Das Land habe die vollen Betriebskosten von 3,2 Millionen Euro für "Falco" bezahlt, obwohl Produzent Siegmund Kahlbacher bereits Anfang August in den Medien behauptete "Jede weitere verkaufte Karte ist ein Gewinn" (Zitat Kahlbacher). Jetzt soll der Steuerzahler noch mal zur Kasse gebeten werden.

"Bei wertvollen Institutionen wie dem Kunstverein, der in Kärnten viel bewegt hat, kürzt man drastisch die Förderungen, für Haiders Liebkind die Seebühne landen Steuergelder beliebig auf dem Seegrund", Cernic abschließend.
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