Niederwieser zu ARC: Reichhold greift "reflexartig zum Schmutzkübel"

"Panikartiger Aktionismus" bei Postenvergabe ist Indiz, dass FPÖ ihre Regierungsunfähigkeit erkannt hat

Wien (SK) "Statt sachliche Antworten auf meine Fragen nach der Notwendigkeit eines dritten der FPÖ zuzurechnenden Geschäftsführers und nach den Löhnen und Gehältern für das kommende Jahr für die WissenschafterInnen in Seibersdorf zu geben, greift Minister Reichhold reflexartig zum Schmutzkübel um hochqualifizierte Manager zu diffamieren", kommentierte SPÖ-Wissenschaftssprecher Erwin Niederwieser am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst die aktuellen Entwicklungen rund um die aus Forschungszentrum Seibersdorf und Arsenal Research zusammengesetzte Forschungsgruppe Austrian Research Centers (ARC). ****

"Mit ist kein Rechnungshofbericht bekannt, der die Gehälter in Seibersdorf kritisiert hätte. Sehr wohl aber ist Minister Reichhold 'Obmann' einer Partei, welche Manager wie Michaelis (ÖIAG) mit vom Rechnungshof kritisierten Jahresverträgen von über neun Millionen Schilling bestellt hat, die Millionen für Beraterverträge und Imagewerbung auf Staatskosten ausgibt und deren ganzes Streben nach wie vor darauf gerichtet ist, Herrn Exkollegen Gaugg zu versorgen, hat einfach das Recht verwirkt, von Privilegien zu sprechen", sagte Niederwieser.

"Mit seiner Vorgangsweise bestätigt Reichhold nur, dass er nicht nur der Forschungslandschaft Österreich einen schlechten Dienst erweist, sondern auch auf einem Auge blind ist. Der panikartige Aktionismus in Sachen Postenvergabe ist ein deutliches Indiz dafür, dass die FPÖ ihre Regierungsunfähigkeit erkannt hat", schloss Niederwieser. (Schluss) hm

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0023