Haupt: Bessere Qualität durch neues Zulassungsverfahren bei Medikamenten

Weniger Bürokratie und mehr Transparenz durch effizientes Zulassungsverfahren für kassenfreie Medikamente

Wien (BMSG/OTS) - "Ich freue mich über das neue
Zulassungsverfahren für kassenfreie Medikamente". Mit diesen Worten reagierte Gesundheitsminister Mag. Herbert Haupt auf die mit dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger und der Pharmawirtschaft akkordierte neue Zulassungsverfahren für kassenfreie Medikamente. Damit wurde der Forderung des Europäischen Gerichtshofes nach einer ordnungsgemäßen Umsetzung der Transparenzrichtlinie der EU entsprochen.

Das neue Verfahren stellt einen raschen und gleichen Zugang zu einer qualitativ hochstehenden Arzneimittelversorgung sicher. Ab 1. Oktober 2002 werden neue Kriterien für die Aufnahme von Medikamenten in das Heilmittelverzeichnis der Sozialversicherung gelten. Im Sinne der Qualitätssicherung wird im Hauptverband der Sozialversicherungsträger ein Fachbeirat für Arzneimittelwesen als Qualitätssicherungsinstrument gesetzlich festgeschrieben. Zusätzlich wird im BMSG eine unabhängige Heilmittelkommission als zweite Qualitätssicherungsinstanz installiert.

"Die neuen Regelungen und die darin festgelegte verbesserte Qualitätssicherung kommen den Patientinnen und Patienten zu Gute", betonte Haupt.

Derzeit sind 13.000 Arzneispezialitäten in Österreich zugelassen, 2.500 davon werden im Heilmittelverzeichnis angeführt und können ohne chefärztliche Bewilligung an die Patienten abgegeben werden. Pro Jahr stellt die Pharmawirtschaft 200 Anträge auf Aufnahme ins Heilmittelverzeichnis. Um österreichweit gleiche Rahmenbedingungen und eine einheitliche Vorgangsweise bei der chefärztlichen Bewilligung zu erreichen, wird außerdem eine "Heilmittel-Sonderliste" eingeführt.

"Ich bin davon überzeugt, dass das neue Zulassungsverfahren einen wichtigen Schritt in unserem hervorragenden Gesundheitssytem darstellt", so Gesundheitsminister Haupt abschließend. (Schluss) bxf

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