Onodi: NÖ Landesregierung beschließt zahlreiche Ausbauprojekte für NÖ Krankenhäuser

In den nächsten zehn Jahren investiert NÖ Gesundheitsressort 310 Mio. Euro in Ausbauvorhaben

St. Pölten, (SPI) - "Am Krankenhaus Klosterneuburg soll ein neuer Zentral-OP mit Reinraumkonditionen und ein Department für Akutgeriatrie und Remobilisation geschaffen werden, die Errichtungskosten betragen rund 10 Mio. Euro. Am Krankenhaus Waidhofen/Thaya wird eine Abteilung für Palliativmedizin sowie eine neue Abteilung für Sozialpsychiatrie für rund 26 Mio. Euro errichtet. Am Krankenhaus Waidhofen/Ybbs wird die ohnehin bereits angelaufene Modernisierung sowie die Sanierung des Altbaus um die Errichtung eines Hubschrauberlandesplatzes erweitert. Am Krankenanstaltenverband Korneuburg-Stockerau müssen aufgrund der neuen Konzeption der beiden Krankenhausstandorte ‚unter einem Dach' nicht nur bauliche und organisatorische Änderungen vorgenommen werden, durch die neue Schwerpunktsetzung kommt es am Standort Stockerau zur Errichtung einer Tagesklinik, einer Akutgeriatrie und einer Rheumatologie sowie zur Schaffung eines pulmologischen Schwerpunktes mit einem Schlaflabor. Beschlossen wurde ebenso der Zubau am Krankenhaus Zwettl inkl. der Errichtung eines Haubschrauberlandeplatzes in der Höhe von rd. 24. Mio. Euro", erläutert Niederösterreichs Gesundheitsreferentin, LHStv. Heidemaria Onodi, heute im Rahmen der Regierungssitzung beschlossene Bauvorhaben.****

In ganz Niederösterreich werden die Spitäler in den kommenden Monaten um 310 Millionen Euro ausgebaut. "Mit diesen Investitionen soll es den Krankenhäusern möglich sein, auf dem neuesten Stand der Technik und der medizinischen Versorgung den Ansprüchen der Patienten gerecht zu werden. So werden Niederösterreichs Krankenhäuser fit für die Zukunft. Unsere weitere Priorität ist es, auf allen Ebenen für die Sicherung der umfassenden Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu arbeiten und dafür zu sorgen, dass die niederösterreichischen Spitäler, Kliniken, Ärzte und das Pflegepersonal zu den besten Österreichs zählen", begrüßt LHStv. Onodi die Ausbauten. In den nächsten Jahren rechnet Onodi auch mit einem vermehrten Auseinandersetzen mit der Präventivmedizin: "Gerade die Gesundheitsförderung und Krankheitsprophylaxe werden immer mehr an Bedeutung gewinnen. Krankenhäuser werden mit zusätzlichen Funktionen konfrontiert werden." Für die Zukunft erwartet sich die Landespolitikerin vermehrte Ansprüche an die Krankenhäuser: "Das Krankenhaus selbst wird immer mehr zu einer zentralen Drehscheibe im Gesundheitssystem werden."
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