Kräuter: Gaugg-Versorgungsposten Verhöhnung der Steuerzahler

Haiders Wehleidigkeit ist lächerlich - Kräuter erinnert an Causa Doralt

Wien (SK) "Die Versorgung des gescheiterten FPÖ-Sozialsprechers und Privilegienritters Reinhart Gaugg mit der Funktion des Landesdirektors der PVA-Kärnten wäre eine Verhöhnung des österreichischen Steuerzahlers und eine Fortsetzung des blau-schwarzen Postenschachers kurz vor dem Abpfiff", so SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die verschiedenen Versuche, Gaugg im Bereich von öffentlichen Körperschaften zu versorgen, stehe in klarem Gegensatz zu den vom Rechnungshof immer wieder geforderten Auswahlkriterien und den Erfordernissen der Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit, so Kräuter. ****

"Der Kärntner Landeshauptmann zeigt in diesem Fall sein wahres Gesicht als Postenschacherer erster Güte", so Kräuter, der auch die "Wehleidigkeit" Haiders im Falle Gauggs anprangert. "Gerade Haider, der Prof. Werner Doralt bei dessen Kandidatur für das Amt des Rechnungshofpräsidenten vollkommen ungerechtfertigt die Verwicklung in den Skandal um die Phyrnautobahn vorwarf, wobei dessen Unschuld später klar festgestellt wurde, spricht in der Causa Gaugg von einer Menschenhatz", kritisierte der SPÖ-Rechnungshofsprecher. Die verschiedenen Versuche, Gaugg als öffentlichen Amtsträger zu installieren, "scheiterten bisher ausnahmslos an den mangelnden Qualifikationen und am persönlichen Verhalten Gauggs. "Welche FPÖ-Interna weiß Gaugg", sagte Kräuter. dass sich die Partei dermaßen um diesen Mann sorgt?", fragte Kräuter.

Abschließend forderte der SPÖ-Abgeordnete die transparente Durchführung eines Objektivierungsverfahrens für die Bestellung des Kärntner PVA-Direktors und eine "Einstellung der lächerlichen Postenschacherversuche rund um die Person von Reinhard Gaugg". Dieser habe in seiner Kurzzeitfunktion als stellvertretender Direktor der PVA der Versichertengemeinschaft bereits genug Geld gekostet. (Schluss) wf/mm

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