Warschauer Tage in Wien

Wien-Besuch des Warschauer Bürgermeisters Dipl. Ing. Wojciech Kozak

Wien (OTS) - Vom 29. September bis 16. November 2002 finden in
Wien im Rahmen des polnischen Jahres Warschauer Tage statt, mit denen sich die polnische Metropole mit einem weiten Spektrum von Veranstaltungen als Kulturstadt präsentiert: Klassik und Jazz stehen ebenso auf dem Programm wie Literatur und Film, eine Architekturausstellung und eine Ausstellung, die die Entwicklung des Systemwechsels in Polen und anderen Ländern des östlichen Mitteleuropa dokumentiert.****

Anlässlich der Warschauer Tage kommt auch der Bürgermeister der polnischen Hauptstadt, Dipl. Ing. Wojciech Kozak, zu einem Besuch nach Wien. Er nimmt am Eröffnungskonzert der Warschauer Tage mit dem Symphonieorchester der Warschauer Philharmonie am Samstag teil, trifft Bürgermeister Dr. Michael Häupl zu einem Arbeitsgespräch, eröffnet am Montag, 30. September offiziell die beiden Ausstellungen und besucht auch das Jazz-Konzert von Anna Maria Jopek im "Porgy and Bess" am gleichen Abend.

Eröffnung mit polnischen Komponisten

Das Eröffnungskonzert der Warschau Tage findet am Sonntag, 29. September, 19.30 Im Konzerthaus statt. Die Warschauer Philharmonie unter Antoni Wit spielt Werke von Ignacy Feliks Dobrzynski (Ouvertüre zur Oper Monbar), Karol Szymanowski (I. Violinkonzert op. 35, Solist Konstanty Andrzej Kulka) und Krzysztof Penderecki (II. Sinfonie). Karten sind im Konzerthaus erhältlich.

Im Arkadenhof des Wiener Rathauses ist bereits die Ausstellung "Tore der Freiheit", veranstaltet vom Zentrum "Karta" zu sehen, die den Weg zur Freiheit im östlichen Mitteleuropa thematisiert: von der Entstehung der polnischen "Solidarnosc" bis zum Fall der Berliner Mauer. Offizielle Eröffnung durch Bürgermeister Kozak: Montag, 30. September, 15 Uhr.

Ebenfalls schon zu sehen ist die Fotoausstellung "Zeitgenössische Architektur in Warschau" im Architekturzentrum Wien. Bis 16. November gibt die Schau einen Einblick in das heutige Architekturgeschehen der polnischen Metropole, die einen Bauboom mit einer dynamischen Stadtentwicklung erlebt. Offizielle Eröffnung durch Bürgermeister Kozak: Montag, 30. September, 17 Uhr.

Am Montag, 30. September, 21 Uhr wird das Programm mit einem Jazzkonzert von Anna Maria Jopek im Porgy & Bess fortgesetzt.
Die mehrfach ausgezeichnete Pianistin hat gerade ein neues Album "Bosa" herausgebracht.

Filmtage im Schikaneder

Im Schikaneder Kino finden vom 4. bis 6. Oktober Warschauer Filmtage statt, die einen Querschnitt durch das polnische Filmschaffen der jüngeren Zeit bringen.

An allen drei Tagen gibt es Vorstellungen um 18 und 20 Uhr, das Spektrum reicht von Meistern des polnischen Dokumentarfilms über Experimentalfilme und Videoart bis zu Spielfilmen wie "Patrze na Ciebie, Marysiu" (Ich schau auf dich, Marysia) von Lukasz Barczyk, ein Film um Beziehungsprobleme in der heutigen Zeit oder "Czesc Tereska", ein Sozialdrama um ein junges Mädchen.

Das Filmprogramm:

o 4. Oktober
18 Uhr:
Meister des polnischen Dokumentarfilms
(u.a. K. Kieslowski, K. Karabasz)
20 Uhr:
"Czesc Tereska", Regie: Robert Glinski
"Meska sprawa", ein Oskar-nominierter Kurzfilm,
Regie: Slawomir Fabicki
o 5. Oktober
18 Uhr:
Zbigniew Rybczynski und Warsztat Formy Filmowej, eine
Auswahl aus dem Werk des polnischen Experimentalfilmers
20 Uhr:
"Patrze na Ciebie, Marysiu", Regie: Lukasz Barczyk
"Dokument....?" Regie: Malgorzata Szumowska (Kurzfilm)
o 6. Oktober
18 Uhr:
Videoart aus dem Polen der neunziger Jahre
20 Uhr:
"Wojaczek", Regie Lech Majewski. Ein Filmessays, der in
losen Assoziationsketten die Atmosphäre einer polnischen Kleinstadt der 60er Jahre darstellt.

Literatur im November

Den Schlusspunkt des Warschauer Kulturreigens setzt im November die Literatur. Vom 8. bis 10. November präsentieren die auch im deutschen Sprachraum bekannte Schriftstellerin Hanna Krall (8. November, 20.30 Uhr), der Chefredakteur der literarischen Monatszeitschrift "Literatura na Swiecie" Piotr Sommer (9. November, 20 Uhr) und der Literaturprofessor Michael Glowinski ihre Werke. Präsentator der drei Abende in der Österreichischen Nationalbibliothek ist Martin Pollak. (Schluss) gab

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Dr. Martin Gabriel
Tel.: 4000/81 842
gab@m53.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0011