FPÖ beantragt "Aktuelle Stunde" zum Thema "Jugendbeschäftigungsoffensive für Kärnten" im Kärntner Landtag

Klagenfurt, 2002-09-23 (fpd) Der freiheitliche Klubobmann, LPO Dr. Martin Strutz, teilte heute mit, dass die FPÖ für die nächste Landtagssitzung einen Antrag zur Abhaltung einer "Aktuellen Stunde" mit dem Thema "Jugendbeschäftigungsoffensive für Kärnten" einbringen werde.

Wie Landeshauptmann Haider heute im Zuge einer Pressekonferenz mitteilte, plane er im Rahmen des Territorialen Beschäftigungspaketes eine Jugendbeschäftigungsoffensive unter dem Motto "Für jeden Jugendlichen ein Arbeitsplatz" zu starten. Dies wolle die FPÖ auch durch Beschlüsse im Kärntner Landtag umsetzen, erklärte Strutz.

Durch innovative Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen würden der Kärntner Jugend neue Chancen eröffnet. Auf Grundlage der positiven Ergebnisse im Bereich der Lehrlingsausbildung könnten bedarfs- und zielgerechte Angebote auf den einzelnen Jugendlichen zugeschnitten werden. Die Vielfältigkeit und die hohe Qualität der Maßnahmen sei entscheidend für den Erfolg bei der Vermittlung der Jugendlichen auf die konkreten Arbeitsplätze. Die Angebote unterscheiden sich im Hinblick auf die Zielgruppe, auf die Qualifizierung sowie auf den Bedarf der betroffenen Personen, so der Klubobmann.

Als besonders vorbildlich und erfolgreich hob Strutz folgende von Landeshauptmann Haider initiierte Maßnahmen hervor:
- Technologiewerkstätten;
- Das Projekt "Neue Wege des Berufseinstieges" als Modell zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit zeichnet sich durch eine überdurchschnittlich hohe Vermittlungsrate aus;
- Aktion Vorbild sowie Kärntner Lehrlingswettbewerb "LION";
- Durch die Umsetzung von Pilotprojekten wie z.B. "Lehre mit Matura" im BORG Althofen kann das Image und die Qualität im Jugendausbildungs- und Beschäftigungsbereich gehoben werden
- Lehrlingsoffensive im Amt der Kärntner Landesregierung

Es sei geplant, dass das Land gemeinsam mit dem AMS für jede Zielgruppe maßgeschneiderte Maßnahmen für jede Branchen ausarbeiten werde. Durch entsprechende Förderung des ersten Jahres solle den Jugendlichen der Einstieg ins Berufsleben ermöglicht und gleichzeitig die Kärntner Wirtschaft gefordert werden, Verantwortung für die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen zu übernehmen, teilte Strutz mit.

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