Einem zu FPÖ-Haiders "angeblicher Jugendbeschäftigungsoffensive": Hätte gleich von Wien abschreiben sollen"

Wien (SK) Mit "Besser gut abgeschrieben, als schlecht eingefallen" kommentierte der stellvertretende Klubobmann der SPÖ, Caspar Einem, das "angebliche Jugendbeschäftigungsprogramm" des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider. "Bloß hätte er gleich alles abschreiben können vom Wiener Vorbild, dann hätten die Jugendlichen auch etwas davon", so Einem am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

So habe Wien bereits im Februar 2002 ein Programm zugunsten der Jugendlichen aufgelegt und eigene Mittel dafür eingesetzt, "während Haider erst jetzt entdeckt, dass es ein Problem gibt und sich mit ausschließlich fremden Federn schmückt", sagte Einem, "denn es handelt sich dabei nur um Gelder des Arbeitsmarktservice". Haiders Verdienst als Kärntner Landeshauptmann "ist die Verkündung und vielleicht auch die Tatsache, dass das Programm in Kärnten nicht zu eigenständigen Lehrabschlüssen führt, sondern die Jugendlichen zu billigen Tourismushilfskräften macht. Der Vergleich mit dem roten Wien macht sicher. Wir Sozialdemokraten wollen nicht nur irgendeine Beschäftigung für unsere Jugend, sondern Ausbildung und Perspektiven", schloss Einem. (Schluss) hm/mm

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