Moser: Reichhold darf Erhöhung der Posttarife nicht zustimmen

Postlagernde Sendungen und Vollmachten sollen massiv verteuert werden

Wien (OTS) "Die geplanten Erhöhungen der Posttarife dürfen nicht akzeptiert werden", fordert die KonsumentInnensprecherin der Grünen, Gabriela Moser, anläßlich der derzeit laufenden Verhandlungen im Verkehrsministerium. Verkehrsminister Reichhold hat vor allem dem geplanten Vorhaben, postlagernde Sendungen und Vollmachten massiv zu verteuern, einen Riegel vorzuschieben. "Es ist völlig unzumutbar, postlagernde Sendungen nochmals zu vergebühren und Vollmachten um 500% (!) zu verteuern. Reichhold
darf sich nicht auf die Seite völlig überzogener Verteuerungen zu stellen", so Moser. Schließlich nervte die Post ihre KundInnen erst kürzlich mit den tagelangen Zustellungsverzögerungen. Aus Sicht der KonsumentInnen ist jedenfalls eine Verteuerung entschieden abzulehnen.

Derzeit verfügt die Post nach wie vor in einem weiten Bereich der Postsendungen über ein Monopol, hier trifft die Argumentation der Post, auf einem freien Markt "kostenorientiert" rechnen zu müssen nicht zu. Dem Vorhaben Minister Grassers, Gewinne der Post zur Tilgung der ÖIAG-Schulden abzuziehen, erteilt Moser eine klare Absage. Wenn die Post in Zukunft börsenorientiert agieren soll, dann darf dem Unternehmen in Zeiten der Umstrukturierung nicht die Finanzbasis verschmälert werden.

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