LH Haider startet größte Beschäftigungsoffensive für Kärntens Jugend

Maßgeschneiderte Lehrlings- und Ausbildungsplätze für 2500 Kärntner Jugendliche - Heuer stehen 7 Mio Euro zur Verfügung

Klagenfurt (LPD) - Landeshauptmann Jörg Haider hat heute die größte Beschäftigungsinitiative für die Kärntner Jugend angekündigt. Sie soll 2500 Jugendliche erfassen. Wie der Landeshauptmann informierte, werde dann kein Jugendlicher mehr unter 25 Jahre ohne Arbeit sein. Entweder werde für einen Arbeitsplatz gesorgt oder für die entsprechende Ausbildung bzw. Umschulung in neue Bereiche, erklärte Haider diese größte Beschäftigungsoffensive. Neben maßgeschneiderten Ausbildungsplätzen sollen vor allem Betriebe, die Lehrlinge aufnehmen, hinsichtlich ihrer Kosten durch einen Zuschuss entlastet werden. Gedacht sei auch an ein spezielle Anreize für Betriebe, die öffentliche Aufträge erhalten, wenn sie zusätzlich Lehrlinge aufnehmen bzw. Jugendlichen Jobs anbieten.

Weiters erfolgt ein Ausbau der Lehrwerkstätten. So sei es jüngst gelungen, die von der Einstellung bedrohte Lehrwerkstätte in St. Andrä/Lavanttal gemeinsam mit der Firma Elmunt weiterzuführen und zu erweitern. Sie soll dem gesamten Lavanttal und darüberhinaus auch Kärntens High-Tech-Betrieben zugute kommen. Auch die Lehrwerkstätte in Radenthein habe neue Angebote und die Technologielehrwerkstätten würden ebenfalls weiter ausgebaut, so Haider.

Der Landeshauptmann zeigt sich über den Erfolg dieser größten Job-Initiative für 2500 Jugendliche zuversichtlich. "Wenn es funktioniert, wird es sicher auch österreichweit nachgemacht werden", so Haider.

Das Land werde mit dem Arbeitsmarktservice eine genaue Analyse über alle arbeitslos gemeldeten Jugendlichen durchführen. Es sollen bei jedem einzelnen die Gründe für die Arbeitslosigkeit erfasst werden, um dann zielführend reagieren zu können. Im laufenden Jahr stehen für die Jugendbeschäftigungsoffensive rund 7 Millionen Euro zur Verfügung, die Mittel können durch das Land verstärkt
werden.

Wichtig sei die Bereitschaft der Jugendlichen, daheim herumzusitzen gelte nicht. Ohne persönliche Bereitschaft - sei es zur Arbeit oder zur Ausbildung - würden die Mittel gestrichen werden. Beispielsweise gebe es einen enormen Bedarf an Fachkräften im Tourismusbereich, sagte Haider und verwies darauf, dass hier andererseits der Andrang an Saisonniers groß sei. Er hoffe auch, dass das AMS sich wie bei früheren Aktionen dynamisch und kooperativ zeige. (Schluss)

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