EU-Kommission will Unternehmensübertragung für KMU erleichtern

Pressekonferenz am 24. September, 9.00 Uhr in der WKÖ mit Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, stv. GD Heinz Zourek/ Europäische Kommission sowie Vizepräsident Richard Schenz/WKÖ

Wien (OTS) - Vom 23. bis 24. September 2002 findet in Wien auf Initiative der Europäischen Kommission sowie des österreichischen Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit das "Europäische Seminar über Unternehmensübertragungen" statt. Ziel des Seminars ist es, auf die Bedeutung der Betriebsübergabe im Lebenszyklus eines Unternehmens hinzuweisen sowie die gesamtwirtschaftliche Relevanz dieses Themas zu beleuchten. Darüberhinaus sollen der internationale Erfahrungsaustausch sowie das Erarbeiten praxisorientierter Lösungsansätze gefördert werden (Nähere Informationen zum Seminar sind unter http://www.transferofbusinesses.at/)abzurufen.****

Wie wichtig die Schaffung optimaler Bedingungen für die Unternehmensübertragung ist, zeigt die Tatsache, dass allein in Österreich in den kommenden zehn Jahren 56.500 Betriebe mit 400.000 Arbeitsplätzen einen Nachfolger suchen werden. In der Europäischen Union sind es ein Drittel aller Unternehmen, das bedeutet, dass jedes Jahr durchschnittlich 610 000 Unternehmen - hauptsächlich Klein- und Mittelbetriebe - den Eigentümer wechseln. Wird die Unternehmensnachfolge nicht rechtzeitig geregelt, gehen nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch wertvolles betriebliches Knowhow und Infrastruktur verloren.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene die Anstrengungen verstärkt werden müssen, um die Rahmenbedingungen für Unternehmensübertragungen zu optimieren. Ein kürzlich von der Europäischen Kommission veröffentlichter Expertenbericht unterstreicht den akuten Handlungsbedarf: gemäß der Studie werden die von der Europäischen Kommission bereits 1994 empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung der Unternehmensübertragung in den Mitgliedstaaten nur äußerst zögerlich aufgegriffen. So sind zum Beispiel nicht einmal die Hälfte aller 21 Maßnahmen steuerlicher und rechtlicher Art umgesetzt.

Um über die Ergebnisse und Empfehlungen des Expertenberichts sowie über die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen auf EU- und nationaler Ebene zu informieren, laden die Vertretung der Europäischen Kommission, das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit sowie die Wirtschaftskammer Österreich zu einer Pressekonferenz ein. Sie findet am Dienstag, den 24. September 2002 um 9.00 Uhr in der Wirtschaftskammer Österreich, Leopold Maderthaner Saal, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien statt.

Als Gesprächspartner bei der Pressekonferenz stehen Ihnen zur Verfügung:

Martin Bartenstein, Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft
Heinz Zourek, stellvertretender Generaldirektor, Europäische Kommission/Generaldirektion Unternehmen
Richard Schenz, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich.

Alle interessierten Journalisten sind herzlich zu diesem Pressetermin eingeladen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung Ihrer Teilnahme bis spätestens Montag, den 23. September 2002, 17.00 Uhr.

Anmeldung und

Rückfragen & Kontakt:

Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich
Annemarie Huber
Tel.: 01/ 516 18-329
Mobiltel.: 0676/ 701 22 57
Fax.: 0676/ 701 22 57
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