ÖGJ: Studiengebühren müssen abgeschafft werden

Gewerkschaftsjugend fordert Wiederherstellung des freien Bildungszugangs

Wien (ÖGJ). "Die massiv eingebrochenen Studierenden-Zahlen der vergangenen Semester sprechen eine klare Sprache: Die Studiengebühren halten immer mehr junge Menschen von einem Studium ab", kritisiert Stefan Maderner, Bundessekretär der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ), die Aussagen des Bundeskanzlers in der Wochenend-Ausgabe der Zeitung "Der Standard". Die ÖGJ fordert weiterhin die Wiederherstellung des freien Bildungszugangs, "die Studiengebühren müssen von der nächsten Regierung abgeschafft werden", so Maderner.++++

"Gerade sozial benachteiligte Jugendliche werden durch die Gebühren vom Schritt an die Universität abgehalten. Es sind wieder die sogenannten 'kleinen' ArbeiterInnen und Angestellten, denen die höhere Bildung erschwert wird", stellte Maderner zu den Aussagen von Bundeskanzler Schüssel klar. Österreich braucht qualifizierte AkademikerInnen. Der Zugang zur Universität muss vereinfacht werden, anstatt ihn immer weiter zu verengen, so die Position der ÖGJ.

Maderner kritisiert auch die Äußerungen von Bildungsministerin Gehrer, die in der Zeitung "Die Presse" vom Wochenende die Universitätsreform erneut verteidigt. "Die Reform hat weniger Mitbestimmung und mehr Nachteile für die Studierenden gebracht. Es wird Zeit, dass sich der Trend ändert - die ÖGJ fordert die Abschaffung der Studiengebühren und die Rücknahme von Benachteiligungen für die Studierenden", schloss Maderner.

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