KHOL: BEI ROT-GRÜN WÜRDE PENSIONSSYSTEM ZERSTÖRT!

Wien, 22. September 2002 (ÖVP-PK) Der Bundesobmann-Stellvertreter des Österreichischen Seniorenbundes, ÖVP-Klubobmann Dr. Andreas Khol, kritisierte heftig die Äußerungen des grünen Sozialsprechers Karl Öllinger zu einer von ihm so bezeichneten Rot-Grünen Pensionsreform. "Wenn man Öllinger ernst nimmt, will er das bestehende und gute, auf dem Umlageverfahren basierende Pensionssystem zerstören und dieses durch ein unsicheres und unfinanzierbares Grundsicherungsmodell ersetzen. Sein Idee eines Pensionssplitting, d.h. Teilung der während der Partnerschaft erworbenen Pensionsansprüche würde direkt zu Altersarmut führen. Was soll man bei einer durchschnittlichen Pension von rund 1000 Euro noch teilen?", so Khol heute, Sonntag. Das Ergebnis wäre ein immenses Ansteigen von Ausgleichszulagenbezieher. ****

Die von Öllinger gemachte Ankündigung, dass es "dann keine Witwenpensionen mehr geben werde", kann nur als gefährliche Drohung verstanden werden, so Khol. "Will Öllinger ernsthaft die Hinterbliebenenversorgung abschaffen?"

Der Österreichische Seniorenbund bekennt sich zum bestehenden, guten, sozial ausgewogenem Pensionssystem. Natürlich sind Reformen notwendig, um der geänderten Altersstruktur und den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen, aber unter Beibehaltung - nicht durch Zerstörung - des bestehenden Umlageverfahrens, so Khol abschließend.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.parlament.gv.at/v-klub/default.htm

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0011