Schabl: Gescheiterte VP-FP-Regierung schuf denkbar schlechte Rahmenbedingungen für die Arbeitssuche der Jugendlichen

Zusätzlich zu Maßnahmen auf Landesebene muss die künftige Regierung bundespolitische Maßnahmen zur Schaffung neuer Jobs für junge Menschen umsetzen

St. Pölten, (SPI) - Die sehr angespannte Situation am Arbeitsmarkt trifft besonders Jugendliche auf der Suche nach einer Lehrstelle oder einem Arbeitsplatz. Die überdurchschnittlich gestiegene Jugendarbeitslosigkeit erfordert neben den bereits gesetzten Maßnahmen auf Landesebene nun nach den Jahren einer mangelhaften und destruktiven FP-VP-Regierungsarbeit in diesem Bereich konkrete Maßnahmen von der künftigen Regierung. SP-LAbg. Emil Schabl, zweiter Präsident des NÖ Landtages: "Wir mussten lange genug zusehen, wie auf Bundesebene mit Aufnahmestopp im Öffentlichen Dienst, linearer Hinaufsetzung des Pensionsantrittsalters und Abschöpfung von Mitteln der Arbeitslosenversicherung zur Budgetsanierung zusätzlich zu den allgemeinen Sparmaßnahmen im Bildungsbereich denkbar ungünstige Rahmenbedingungen für Jugendliche geschaffen wurden. Die hohen Zahlen bei der Jugendarbeitslosigkeit sprechen für sich - es ist höchste Zeit für eine Trendwende."****

Der Rückgang an Lehrstellen erfordert rasche Maßnahmen, gerade wenn jetzt schon für die kommenden Jahre ein Facharbeitermangel erwartet wird. Schabl: "Wenn man jetzt schon Studien vorliegen hat, dass in etwa sieben Jahren ein Mangel an Facharbeitern besteht, dann müssen auch jetzt Maßnahmen gestartet werden, damit man diesem entgegenwirken kann und gleichzeitig Jugendlichen mit neuen Berufsaussichten Mut machen kann, eine Ausbildung zu starten." Um den Betrieben die Aufnahme eines Lehrlings zu erleichtern, soll ein Lastenausgleich zwischen jenen Betrieben, die Lehrlinge ausbilden und jenen, in denen das nicht der Fall ist, stattfinden. Hier wäre ein Lehrlingsfonds das richtige Instrumentarium. "Ebenso sollte im Rahmen regionaler Jugendbeschäftigungsgipfel mit VertreterInnen der Sozialpartner, der Schulen und der Politik die Lage am Arbeitsmarkt regelmäßig erhoben werden, um frühzeitig etwaige Auffangmaßnahmen beschließen zu können", so der SP-Politiker.
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