LH Haider: Lymphklinik Wolfsberg soll ausgebaut werden

Benefizveranstaltung für Lymphpatienten - Erstes Österreichisches Zentrum für Lymphologie schloss Versorgungslücke

Klagenfurt (LPD) - In Wolfsberg fand heute (Samstag) Nachmittag
eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der Lymphologie-Abteilung am Landeskrankenhaus Wolfsberg statt. Landeshauptmann Jörg Haider sprach sich dabei für den weiteren Ausbau der sogenannten Lymphklinik aus.

Das 1. Österreichische Zentrum für Lymphologie am LKH Wolfsberg ging am 22. April d. J. in Betrieb. Das Zentrum beherbergt derzeit zehn Akut- und zehn Rehab-Betten sowie ambulante Behandlungsräume. Im Lavanttal wird das komplette Know-how der Lymphtherapie angeboten. Dafür steht ein multiprofessionelles Team von Medizin, Pflege und Therapeuten zur Verfügung. LH Haider dankte Primarius Walter Döller und seiner Mannschaft für die hervorragenden Leistungen.

Das LKH Wolfsberg sei österreichweit Pionier in der Behandlung von Lymphödempatienten, so Haider. Bundesweit leiden rund 60.000 Menschen an Erkrankungen des Lymphsystems. Mit der Lymphkinik am LKH Wolfsberg konnte eine Lücke in der Versorgung geschlossen werden. Da es bis zur Eröffnung des Zentrums in ganz Österreich keine derartige Spezialklinik gab, mußten viele Patienten nach Deutschland ausweichen. Die Lymphklinik läuft derzeit als zweijähriges Pilotprojekt, soll aber, so Haider, zu einer Dauereinrichtung gemacht und zu einem Kompetenzzentrum ausgebaut werden.

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