Riepl: Lehrlingspaket der SPÖ ist gute Grundlage für richtiges Handeln

Bartenstein hat alle Warnungen zu Jugendarbeitslosigkeit ignoriert

Wien (SK) "In der Frage der Jugendarbeitslosigkeit hätte die Regierung professioneller vorgehen können. Aber Professionalität war noch nie das Markenzeichen dieser Regierung", stellte SPÖ-Abgeordneter Franz Riepl am Freitag im Rahmen der Parlamentsdebatte fest. "Warum haben sie gewartet, bis tausende Jugendliche auf der Straße stehen? Warum haben sie alle Warnungen ignoriert?" fragte der SPÖ-Politiker in Richtung Minister Bartenstein. Die SPÖ habe nie gewollt, dass auch nur ein Fünfzehnjähriger auf der Straße steht und habe deshalb im Sommer ein Lehrlingspaket präsentiert. Dieses Lehrlingspaket wäre eine gute Grundlage gewesen, um rechtzeitig und richtig zu handeln, so Riepl. ****

Die Bundesregierung habe hingegen auf den freien Markt gesetzt und müsse jetzt die "Notbremse" ziehen. Am Rückgang an Anmeldungen an Berufschulen zeige sich, dass weniger Lehrstellen angeboten würden. Die Vorgangsweise der blau-schwarzen Koalition habe Unsicherheit bei allen Beteiligten, nämlich bei Eltern, Schulabgängern, AMS, Lehrern, Berufschulen und Trägerorganisationen hinterlassen. "Das Jugendausbildungssicherungsgesetz ist das letzte Thema, der letzte Beschluss, am letzten Tag", sagte Riepl und strich damit hervor, welchen geringen Stellenwert dieses Thema unter der blau-schwarzen Regierung hatte. "Ich glaube es ist Zeit, Österreich neu zu regieren", schloss der Abgeordnete. (Schluss) sw

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