Haupt: Heimfahrtbeihilfe für Schüler und Lehrlinge kommt

Enorme Entlastung für die Familien Wien (BMSG/OTS) - Zukünftig können sowohl Schüler als auch Lehrlinge, wenn sie für Ausbildungszwecke in einer Zweitunterkunft (Internat, Heim...) untergebracht sind, eine Heimfahrthilfe erhalten. Dies wurde im Rahmen des Paktes für Jugend, Beschäftigung und Ausbildung von der Bundesregierung beschlossen und heute im Nationalrat abgesegnet.

Gerade Familien, die ihren Kindern eine Zweitunterkunft für Ausbildungszwecke finanzieren müssen, sind finanziell erheblich belastet, wenn zusätzlich zu den Kosten für die Unterbringung noch jene für die Familienheimfahrten an Wochenenden hinzukommen. "Diese Ungerechtigkeit gehört der Vergangenheit an", betonte der Familienminister. Bisher mussten Familien, deren Kinder außerhalb der Ballungszentren wohnen, eine zusätzliche finanzielle Belastung in Kauf nehmen. Oder die Kinder mussten überhaupt auf die Wochenendheimfahrten verzichten. "Ein unhaltbarer Zustand, der jetzt endlich zu Ende geht", so Haupt.

Sozialistisch geführte Regierung hat 1995 die Heimfahrtbeihilfe für Schüler abgeschafft

"Die Sozialisten haben 1995 die Heimfahrtbeihilfe abgeschafft", unterstrich Haupt. Betroffen waren Schüler, die für die Zurücklegung der Wegstrecke am Wochenende vom Hauptwohnort zum Zweitwohnsitz am Ausbildungsort plötzlich die Kosten selbst berappen mussten.

Familienminister Herbert Haupt: "Viele Eltern und Landespolitiker haben sich an mich gewendet, um auf diesen unhaltbaren Zustand hinzuweisen. Diese Ungerechtigkeit gehört der Vergangenheit an. Ich bin stolz, dass die Wiedereinführung der Heimfahrtbeihilfe für Schüler und die erstmalige Einführung der Heimfahrtbeihilfe für Lehrlinge auf so große Akzeptanz stößt", freut sich der Familienminister. "Die Heimfahrtbeihilfe ist nicht nur eine Unterstützung für die Familien, sondern eine Investition in die Zukunft der Jugend".

Zukünftig gibt es für Schüler und Lehrlinge für Wochenendheimfahrten wiederum eine pauschale finanzielle Abgeltung, gestaffelt nach der Entfernung.

  • bis einschließlich 50 km monatlich 19 Euro,
  • über 50 km bis einschließlich 100 km monatlich 32 Euro,
  • über 100 km bis einschließlich 300 km monatlich 42 Euro,
  • über 300 km bis einschließlich 600 km monatlich 50 Euro,
  • über 600 km monatlich 58 Euro.

(Schluss) bxf

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