FP-Ilgenfritz: Gleiche EU-Hochwasserhilfe für alle Regionen

EU-Parlament kommt FP-Forderung nach - Wegfall der Einteilung nach Zielgebieten

Villach, 20.09.02, -(fpd)- Als großen Erfolg wertet der freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Wolfgang Ilgenfritz, dass nun die Mittel aus dem geplanten Solidaritätsfonds unabhängig von der Zielgebieteinteilung der betroffenen Region ausbezahlt werden. Damit kommt das Europäische Parlament den stetigen Forderungen des freiheitlichen Mandatars und seiner Abgeordnetenkollegen nach. "Wir werden weiterhin dafür kämpfen, dass die EU die Hochwasseropfer statt mit ursprünglich geplanten 500 Mio. mit 1 Mrd. Euro unter die Arme greift", zeigt Ilgenfritz sich zuversichtlich.

Zukünftig sollen die EU-Staaten bei Natur-, Technologie- und Umweltkatastrophen größeren Ausmaßes (Schäden von über 1 Mrd. Euro oder mehr als 0,5% des BIP) jährlich max. 1 Mrd. Euro EU-Soforthilfe erhalten. "Der Wiederaufbau der wesentlichen Infrastrukturen soll unterstützt werden, damit die Wirtschaftstätigkeit in den betroffenen Regionen rasch wieder möglich ist. Es ist vorgesehen, dass die Staaten, die von den seit Sommer 2002 eingetretenen Katatstrophen getroffen wurden, aus diesem Fonds unterstützt werden", erklärt Ilgenfritz. Er fordert erneut, dass ein Teil der zu erwartenden Milliardenüberschüsse aus dem Budget 2002 im Wege eines Nachtragsvoranschlags für eine rasche und unbürokratische Hilfe verwendet werden.

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