Kärnten hat mit Landesseniorenbeirat zentrale Senioren-Plattform

LH Haider präsentierte Beirat und Vorsitzenden Franz Klinger -Kärnten ist Vorreiter in der Seniorenpolitik - Ziele: Umsetzung von Heimverträgen und Schaffung einer integrierten Senioren-Card

Klagenfurt (LPD) - Kärntens Seniorenpolitik hat mit der heutigen Konstituierung des Landesseniorenbeirates einen weiteren Fortschritt erzielt. Seniorenreferent Landeshauptmann Jörg Haider hat im Anschluss an die Konstituierung und im Beisein des Vorsitzenden des Seniorenbeirates, Komm. Rat Dr. Franz Klinger (Seniorenbund) und des Seniorenbeauftragten des Landes, Dr. Peter Harring, die neue Plattform für alle Seniorenangelegenheiten sowie auch bisherige Erfolge zugunsten der Senioren präsentiert.

Der Seniorenbeirat zählt neun Mitglieder und in ihm sind die drei großen Seniorenorganisationen (Seniorenbund, Pensionstenverband und Seniorenring) vertreten. Der Beirat ist Plattform für alle Seniorenangelegenheiten und Beratungsorgan für die Politik. Auf der Basis des Kärntner Seniorengesetzes und von Förderungsverträgen erhalten die Seniorenorganisationen jährlich fixe finanzielle Unterstützungen, deren Umsetzung sie richtliniengemäß selbst vornehmen.

LH Haider und Harring nannten als wichtige Zukunftsanliegen die Verstärkung der Beratungstätigkeit, die immer umfassender werde und Pensionsfragen ebenso beinhaltet wie Rechtsschutz oder Abrechnungskontrollen von Krediten.

An der Erarbeitung eines attraktiven Kärntner Seniorenausweises werde gearbeitet. Dieser sollte dann auch als Paket auf die Kärntner Power Card integriert und somit die einzelnen Seniorenanliegen bzw. Vergünstigungen via Card verfügbar gemacht werden.

Auch ein Musterheimvertrag sei ausgearbeitet worden, um die Rechte von Heiminsassen allgemein verbindlich zu regeln, sagte Haider. Dies müsse nun umgesetzt werden, da die Zustände derzeit sehr unterschiedlich geregelt seien und zum Teil auch Rechtlosigkeit herrsche. Der Landeshauptmann verwies auf den Seniorentausender als Heizkostenunterstützung, den er ins Leben gerufen hatte und erwähnte als weitere wesentliche Unterstützung für Ältere auch die Schaffung des Kärntner Sozialbaufonds (mit 36,3 Mio. Euro dotiert), wodurch des möglich ist, in den nächsten vier Jahren flächendeckend in Kärnten Alten- und Pflegeheime zu errichten oder zu modernisieren.

Der Beiratsvorsitzende lobte das Kärntner Seniorengesetz und dankte dem Landeshauptmann für seine Initiativen zugunsten der Senioren. Die Senioren möchten gleichberechtigte Partner in der Gesellschaft sein, so Klinger.

Harring sprach im Zusammenhang mit der Schaffung des Seniorenbeirates von einem Meilenstein in der Kärntner Seniorenpolitik und vom erfolgreichen "Kärntner Weg", der damit fortgesetzt werde. Kärnten sei Vorreiter in der Seniorenpolitik. Denn nicht Ämter, sondern die Seniorenorganisationen selbst seien nunmehr die Anlaufstellen für die älteren Menschen. Der Beirat sei auch dabei, am österreichischen Seniorenplan mitzuarbeiten.(Schluss)

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