SPÖ-Winklbauer weist Vorwürfe von VP-Tschirf im Zusammenhang mit Haus Wittgenstein zurück

Stadt Wien bereit zu Sanierungsunterstützung - Fehlendes Konzept des Eigentümers Republik Bulgarien größtes Hindernis -Zwischenstaatliche Klärung Kompetenz des Außenministeriums

Wien (SPW-K) - "Die billige Polemik von ÖVP-Klubobmann Tschirf gegen Kulturstadtrat Mailath-Pokorny ist sicherlich das Unnötigste, das im Zusammenhang mit der auch von der Stadt Wien gewünschten Sanierung des Hauses Wittgenstein notwendig ist", erklärte Freitag SPÖ-Gemeinderätin Renate Winklbauer zu den diesbezüglichen Ausführungen des ÖVP-Politikers. Bevor Tschirf andere anzuschwärzen versuche, wäre er gut beraten, sich in allererster Linie an seine Parteifreundin, Außenministerin Ferrero-Waldner, zu wenden. Deren Ministerium sei nämlich für die Kommunikation mit dem Eigentümer des Objektes, der Staat Bulgarien, zuständig, stellte Winklbauer in ihrer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien weiter fest. ****

"Die Stadt Wien hat selbstverständlich Interesse an einer umfassenden Sanierung des Hauses und wäre letztlich auch zu einer Unterstützung des Sanierungsvorhabens, etwa durch einen namhaften finanziellen Zuschuss, bereit. Dazu bedarf es jedoch vorerst eines Sanierungskonzepts seitens des Eigentümers", argumentierte die SPÖ-Mandatarin. Da dieses derzeit nicht vorliege, seien Wien bislang die Hände gebunden. Eine Klärung, ob überhaupt und auf welche Weise der Staat Bulgarien das Gebäude zu renovieren gedenke, müsse daher vorerst auf zwischenstaatlicher Ebene erfolgen. Dafür sei aber - auch wenn es VP-Tschirf mit einem bemerkenswerten Vertrauensentzug gegenüber seiner Parteifreundin, Ministerin Ferrero-Waldner, wegzuwischen versuche - das Außenministerium zuständig, schloss Winklbauer. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
mailto: franz.schaefer@spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001