Wiener Grüne: Ein Lichtblick für die Sensengasse!

Aber leider kein Lichtblick für die Mariahilferstrasse! - Berichte aus der heutigen Wiener Stadtsenatssitzung.

Wien (Grüne) - "Für uns ist das ein großer Erfolg. Mit Hilfe der Agenda 21 und der ‚Plattform Sensengasse' im Vorfeld, ist es uns in der heutigen Sitzung der Landesregierung gelungen, die Akte zur geplanten Baulandumwidmung Sensengasse von der Tagesordnung ab zu setzen", so die Grüne Stadträtin Maria Vassilakou.

Die Grüne Stadträtin nimmt mit Freude zur Kenntnis, dass sich SR Schicker zu diesem Schritt durchringen konnte und eine Nachdenkpause eingeläutet hat. Vassilakou: "Wir gehen davon aus, dass das Ergebnis dieser Pause nichts anderes sein kann, als die Bürger so rasch wie möglich in die Planung mitein zu beziehen und ein entsprechendes, wie von der Agenda 21 gefordertes Mediationsverfahren ein zu leitet.

Ein zweiter Antrag, den die Grüne Stadträtin in einer vorherigen Sitzung eingebracht hatte, und der sich gegen die Umwidmung von Teilen der Mariahilferstrasse in eine Geschäftsstrasse aussprach, wurde bedauerlicherweise nicht angenommen.

Die Grünen befürchten nun, dass die Umwidmung der Mariahilferstrasse in eine reine Geschäftsstrasse den Prozess der Absiedelung und Zerstörung der altangestammten, gewachsenen Geschäfts- und Wohnstruktur auf der Mariahilfestrasse und dessen Hinterland beschleunigt.

Vassilakou: "Für uns sind die ‚ausgestorbenen' Einkaufsstrassen, wie sie etwa schon in Deutschland bzw. den USA vorkommen ein wahrhaft mahnendes Beispiel. Eine Besonderheit Wiens ist geradezu, dass das Stadtzentrum immer noch bewohnt und belebt ist." Vassilakou abschließend: Ich bedaure, dass die Landesregierung unseren Antrag in Falle der Mariahilferstrasse nicht angenommen hat. Nun liegt es am Gemeinderat darüber zu befinden."

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