Ehemaliger ORF-Besetzer Strutz als Verteidiger des objektiven Journalismus

SPÖ-Kärnten erinnert an versuchte Besetzung des ORF-Landesstudios durch Reichhold, Freunschlag, Strutz und Gaugg -"Uns kann man nicht aufhalten, denn wir sind nicht aufzuhalten"

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Landesgeschäftsführer der Kärntner Sozialdemokraten BR Herbert Würschl nannte es heute "bezeichnend und unglaubwürdig", dass ausgerechnet der Parteiobmann der FPÖ für den ORF-Kärnten auf die Barrikaden steigt. "Da regt sich der Richtige auf", so Würschl, der aus gegebenen Anlass an die versuchte Besetzung des ORF-Landesstudios Kärnten durch führende der FPÖ erinnert: Am 20. April 1994 hatten Mathias Reichhold (!), Jörg Freunschlag, Martin Strutz und Reinhard Gaugg in Begleitung weiterer Personen versucht, sich "in einer aggressiv-bedrohlichen Art" Einlass in das ORF Landesstudio Kärnten zu verschaffen. Dieser Versuch der FPÖ scheiterte jedoch letztlich "am couragierten Eingreifen" von ORF-Mitarbeitern, die der Gruppe den Zugang verwehrten.

Ein ORF-Mitarbeiter, der damals unmittelbarer Zeuge war, bestätigte, dass seitens der FPÖ-Funktionäre "harte Worte" gefallen seien. Er nannte die Sätze "Uns kann man nicht aufhalten, denn wir sind nicht aufzuhalten" und "Das ist eine Sauerei". Die Redakteursversammlung verurteilte "die persönliche Diffamierung von ORF-Redakteuren und die unglaublichen, hetzerischen Besudelungsversuche der FPÖ". (Schluss)

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