Österreichische Volksbanken-AG: Gute Ergebnisse im laufenden Jahr

Wien (OTS) - Die Österreichische Volksbanken-AG (ÖVAG) kann im laufenden Jahr auf eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung blicken und somit ihre Position am Bankenmarkt gut behaupten. "Wir sind zuversichtlich, die qualitativen und quantitativen Ziele in konsequenter Fortführung unserer Strategie zu erreichen", erklärt Generaldirektor Dr. Klaus Thalhammer.

Die Geschäftsentwicklung des ÖVAG-Konzerns Der Jahresüberschuss vor Steuern konnte zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um beachtliche 33,01 % auf Euro 40,8 Mio. gesteigert werden. Nach Abzug von Ertragsteuern und Fremdanteilen beträgt der Jahresüberschuss Euro 17,1 Mio., was einer Erhöhung um 3,11 % gleichkommt.

Hauptfaktoren dieses Ergebnisses sind der Zinsüberschuss von Euro 163,7 Mio., der eine Steigerung von Euro 16,6 Mio. bzw. 11,29 % aufweist. Dies ist einerseits auf das große Wachstum in Mittel- und Osteuropa sowohl im Bank- als auch im Leasingbereich und andererseits auf die günstige Entwicklung der Zinskurve im 1. Halbjahr zurückzuführen. Die Verwaltungsaufwendungen spiegeln die starke Expansion in Mittel- und Osteuropa sowie den Ausbau der inländischen Retailaktivitäten wider. Sie betragen im Berichtszeitraum Euro 151,7 Mio., das sind um Euro 15 Mio. oder 10,95 % mehr als im Vorjahr.

Die Bilanzsumme des ÖVAG-Konzerns betrug am 30.06.2002 Euro 19,6 Mrd., was ein Wachstum um Euro 0,8 Mrd. oder 4,09 % gegenüber dem 31.12.2001 bedeutet. Die Forderungen an Kunden stiegen um 5,64 % oder Euro 0,6 Mrd. auf Euro 11,2 Mrd. Die Primärmittel konnten um Euro 1 Mrd., das sind 10,22 %, auf Euro 11,2 Mrd. erhöht werden.

Zwtll: ÖVAG: Erfolgreiche Tochterbanken in Mittel- und Osteuropa

Dr. Klaus Thalhammer: "Unsere Erfolge bestätigen uns in unserem strategischen Ziel, die Expansion in Mittel- und Osteuropa gezielt fortzusetzen. Wir setzen auch in diesen Ländern auf die Eigenständigkeit der Marke Volksbank unter voller Integration in die starke internationale Volksbankenfamilie."

Das Auslandsnetzwerk der ÖVAG umfasst derzeit rund 90 Geschäftsstellen in zehn Ländern: Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien sowie Italien, Malta und eine Repräsentanz in Frankreich. Die kumulierte Bilanzsumme der Tochterbanken in Mittel- und Osteuropa beträgt mehr als Euro 2,1 Mrd. In Kooperation mit ihren ausländischen, strategischen Partnerbanken hat die ÖVAG das Konzept der Kundenzuleitung an ihre Auslandstochterbanken bereits sehr erfolgreich umgesetzt. Das Interesse innerhalb der europäischen Volksbankengruppe an den internationalen Desks ist groß. Ziel ist es, internationale Kunden in ihrer jeweiligen Muttersprache zu betreuen und den Kunden möglichst viel "Heimatbank" anzubieten.

Die Stärkung der Marktposition in Mittel- und Osteuropa gewinnt vor allem im Hinblick auf die Beitrittskandidaten zur Europäischen Union weiter an Bedeutung.

Aufwind im inländischen Retailgeschäft

Die Volksbank Wien AG erzielte im 1. Halbjahr 2002 erhebliche, deutlich über dem Marktwachstum liegende Steigerungsraten vor allem im Spareinlagen- und Kreditgeschäft. Vorrangiges Ziel ist die Erhöhung des Marktanteils in der Region der Bundeshauptstadt durch Intensivierung des Privat- und Kommerzkundengeschäftes.

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