Kremser Bürgermeister Franz Hölzl: "Zusätzliche 5 Millionen Euro aus der Hochwasserhilfe des Bundes für Krems"

Bundesminister Ernst Strasser dankt den Einsatzkräften.

Krems (OTS) - "Die Stadt Krems wird aus den gestern im Nationalrat beschlossenen Mitteln der Hochwasserhilfe mindestens 5 Millionen Euro für betroffene Bürger erhalten. Durch rasche und unbürokratische Erledigung der Schadensmeldungen konnten auch bereits über 2,6 Millionen Euro ausbezahlt werden. Namens aller Kremser freue ich mich daher, dass trotz Auflösung des Nationalrates dieses wichtige Gesetz noch beschlossen werden konnte und wir rasch helfen können", erklärte heute der Kremser Bürgermeister Franz Hölzl anlässlich eines gemeinsamen Besuchs mit Bundesminister Dr. Ernst Strasser bei Einsatzkräften von Feuerwehr, Gendamerie und Rotem Kreuz im Hochwasserschutzlager der Kremser Feuerwehr. Die Stadt Krems selbst wird diesen Betrag um weitere 1,1 Millionen Euro aufstocken, dazu kommen noch weitere Mittel aus privaten Spenden und Benefiz-Aktionen.

Bundesminister Strasser: Dank an alle Einsatzkräfte

"Das Wasser ist gegangen, die Aufräumarbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Die Schäden sind geblieben. Für Tausende wurde das in vielen Jahren Geschaffene in wenigen Stunden vernichtet. Besonderer Dank gilt denn 1.500 Polizisten und Gendarmen sowie allen weiteren Einsatzkräften, die beim verheerenden Hochwasser in Nieder- und Oberösterreich einen wichtigen Beitrag geleistet haben, gemeinsam Menschenleben zu retten und den Betroffenen in den schlimmsten Stunden zur Seite zu stehen", sagte Bundesminister Dr. Ernst Strasser zu den Einsatzkräften.

Infrastruktur-Aufbau der öffentlichen Hand ebenfalls schon begonnen

Bereits begonnen wurde in Krems auch mit den dringenden Arbeiten zur Wiederherstellung der beschädigten Infrastruktur, etwa die Wiederherstellung der Strassen im Bereich Rehberg, die Sanierung des Dammes im Bereich Stein und an der südseitigen Fladnitzmündung sowie die Festigung der Krems-Ufer. "Der erst 1996 fertiggestellte mobile Hochwasserschutz im Bereich des Donauufers hatte beim Hochwasser die bisher schwerste Prüfung zu überstehen - ich bin froh, dass wir diesen Schutz hatten, denn sonst wäre Krems noch weit stärker getroffen worden! Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn der Damm wirklich gebrochen wäre. Aber die sichere Konstruktion und vor allem die spontane Hilfe der Bevölkerung und der Einsatzkräfte bei der Verstärkung und Sicherung des Dammes haben das Schlimmste abgewendet", so Hölzl abschliessend.

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