Baukonjunktur blüht in Krems gegen den Trend

Investitionen von 350 Mio. Euro sichern langfristig rund 350 Arbeitsplätze in Krems Krems (OTS) - Krems. "In Krems hat die Baubranche derzeit Hochkonjunktur, während die Baubranche sonst in Österreich unter der schwachen Auftragslage leidet", sagt der Kremser Bürgermeister Franz Hölzl anlässlich der Spatenstichfeier für den Campus Krems gemeinsam mit Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. In der Stadt Krems werden bei zehn Bauprojekten von Unternehmen und der öffentlichen Hand insgesamt knapp mehr als 350 Millionen Euro investiert. "Dabei ist hier die Beseitigung der Hochwasserschäden an den Straßen und Brücken noch nicht eingerechnet. Wir rechnen zusätzlich für die Beseitigung der Hochwasserschäden an öffentlicher Infrastruktur in unserer Stadt mit einem Investitionsbedarf von rund 15 Millionen Euro", so Hölzl.

"Mit unseren Anstrengungen haben wir in einer Zeit der steigenden Arbeitslosigkeit wertvolle Impulse auf dem Arbeitsmarkt gesetzt, weil dadurch rund 350 Arbeitsplätze in der Bau-Branche und dem Nebengewerbe gesichert sind. Mit der Investition der Betriebsansiedlung von Baxter, dem Bau des Campus Krems und vielen weiteren Maßnahmen erzielen wir langfristige Effekte, die dazu beitragen, dass wir den Standort Krems attraktiver machen", erklärt Hölzl dazu.

Das größte Projekt ist mit 205 Millionen Euro der Bau der Grippeimpfstoff-Produktion des Pharma-Konzerns Baxter, wo sich Krems gegen internationale Standorte durchgesetzt hat.
Hinsichtlich der Bausumme wird dieses Projekt gefolgt vom Campus Krems, mit 53,4 Millionen Euro die größte Bildungsbaustelle Österreichs.

Die weiteren Projekte sind die Investition in die Strahlentherapie Krems (22 Mio. Euro), der Bau des Studentenheims (18,2 Mio. Euro), die Erweiterung des Hafens (17,4 Mio Euro), der Bau der HAK/HLF (11,8 Mio. Euro), sowie die Modernisierung des Bahnhofs Krems im Rahmen der Bahnhofsoffensive (2,7 Mio. Euro), dem Bau des Tierheims (1,5 Mio. Euro) und der zweiten Bauphase des Regionalen Innovations-Zentrums (1,38 Mio. Euro).

Investitionen in Wohnbau machen Krems als Wohnort attraktiv

Für den Wohnbau hat die Stadt Krems von 1997 bis 2002 insgesamt 55,4 Mio. Euro investiert. 2003 sollen 14,8 Mio. Euro in den Kremser Wohnbau fließen und bis 2008 sind Wohnbauprojekte im Wert von 45,8 Mio. Euro budgetiert. "Damit ist und bleibt Krems auch für Zusiedler ein attraktiver Standort", so Hölzl abschließend.

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Heinz Stummer
Stadtrat für Bauangelegenheiten der Stadt Krems
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