KV-Verhandlungen bei Austro Control gescheitert

Betriebsrat bereitet Betriebsversammlungen vor

Wien (GPF/HTV/ÖGB). Die Kollektivvertragsverhandlungen bei der Austro Control sind gescheitert. Das von der Geschäftsführung vorgelegte Angebot hätte einen Gehaltsverlust von bis zu 13,76 Prozent bedeutet. Der Betriebsrat bereitet nun Betriebsversammlungen vor.++++

Bei den Beschäftigten der Austro Control brodelt es gewaltig. Nicht nur, dass das vorliegende Angebot des Arbeitgebers einen Gehaltsverlust von bis zu 13,76 Prozent bedeuten würde, will die Geschäftsführung sogenannte einzelvertragliche Verschlechterungen durchsetzen. "Eine einmalige Situation in der Geschichte der Flugsicherung in Österreich", sind sich Haris Usanovic von der Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr (HTV) und Gerhard Mayerhofer von der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) einig.

Bei der Austro Control sind durch weitere Einsparungen auch Arbeitsplätze bedroht. Gewerkschaft und Betriebsrat werden die angespannte Situation nun in einer Klausur eingehend beraten und kündigen bereits jetzt österreichweite Betriebsversammlungen an. Weitergehende Maßnahmen sind nicht auszuschließen.(ff)

ÖGB, 20. September 2002 Nr. 718

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05 1703/1260Haris Usanovic
Vors. Fachgruppe FlugsicherungsBetrieb, Gew. HTV
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