Oxonitsch ad Haupt: "Rundumschlag gegen Wien soll schwache FPÖVP-Regierungsperfomance verdecken!"

Wien (SPW-K) - "Angesichts der mehr als schwachen Perfomance
dieser Bundesregierung vor allem in der Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik fällt dem blauen Sozialminister Haupt offensichtliches nichts anderes mehr ein, als blindlings auf die Stadt Wien loszugehen", sagte heute der Vorsitzende des Wiener SPÖ-Gemeinderatsklubs, Christian Oxonitsch, zu Aussagen von Minister Haupt während der Nationalratsdebatte. "Ich verstehe schon, dass die Wut groß ist, wenn Wien eine bessere Wirtschaftspolitik zustande bringt als das gesamte blauschwarze Regierungsteam - nur wird Haupt mit seinen Rundumschlägen keine einzige Wählerstimme gewinnen. Die vielen arbeitslosen Menschen wollen Taten und keine leeren Worte." ****

Der Unmut bei FPÖ und ÖVP sei wahrscheinlich auch deshalb so groß, "weil viele in der Regierung um ihren Arbeitsplatz bangen müssen", so Oxonitsch weiter. "Und da versucht nun auch Chaos-Bundeskanzler Schüssel so etwas wie Verständnis für die Situation arbeitsloser Menschen aufzubringen und beschließt in aller Eile ein Konjunkturpaket, das in Wahrheit viel zu spät kommt." Im Gegensatz dazu habe die Stadt Wien rechtzeitig gehandelt habe und durch gezielte Maßnahmen den Anstieg der Arbeitslosigkeit gebremst: "Wiens Arbeitsmarktdaten sind dadurch besser als der Bundesdurchschnitt: So lag in Wien der Anstieg der Arbeitslosigkeit im August erneut unter dem Bundesdurchschnitt." Auch weise Wien den zweitgeringsten Anstieg bei der Jugendarbeitslosigkeit unter allen Bundesländern auf. "Nur im Burgenland war der Anstieg noch geringer." Weiters habe Wien - im Gegensatz zum Bundestrend - weniger Lehrstellensuchende und mehr offene Lehrstellen.

"Haupts Angriffe gegen Wien gehen ins Leere, denn die Zahlen sprechen eine klare Sprache: In Wien konnte der Anstieg der Arbeitslosigkeit gebremst werden - im Bundesschnitt ist dank einer tatenlosen Bundesregierung die Grenze nach oben immer noch offen", schloss Oxonitsch. (Schluss)

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