Onodi: Niederösterreichische Gebietskrankenkasse braucht Rücklagen für Niederösterreich

Rücklagenverschiebungen zugunsten schlecht bilanzierender Krankenkassen einmal mehr zurückzuweisen

St. Pölten, (SPI) - "Die jüngste Entwicklung rund um die erwartete negative Gebarung der NÖ Gebietskrankenkasse untermauert einmal mehr die Forderung, dass die Rücklagen der NÖ Kasse, die sie sich im Rahmen kostensenkender Verwaltungsmaßnahmen und sparsamen Umgang mit den vorhandenen finanziellen Mitteln erwirtschaftet hat, im Land bleiben müssen. Wenn sich die Finanzlage aufgrund der schlechten Wirtschaftsentwicklung auf ein Defizit von rund 76 Millionen Euro im Jahr 2002 zuspitzt, so braucht die NÖGKK einfach finanziellen Spielraum, um diesen Einbruch wettmachen zu können", so Niederösterreichs Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi zur Ankündigung der NÖGKK über ein erwartetes Defizit im Jahr 2002 im Ausmaß von rund 76 Mio. Euro.****

Das Vorgehen von Bundesminister Herbert Haupt, eine Sonderzahlung im Ausmaß von rund 30 Mio. Euro - die bereits am 1. Oktober 2002 an den Ausgleichsfonds überwiesen werden sollen - aus der NÖGKK abzuziehen, ist damit einmal mehr zurückzuweisen. Die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse hat in naher Zukunft große Herausforderungen zu erwarten. Gesamt betrachtet hat die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse in den letzten zehn Jahren im Vergleich selbst zum Durchschnitt aller Krankenversicherungsträger um 259 Millionen Euro weniger an Beiträgen erhalten. Durch besonnene und ökonomische Verwaltung in der Vergangenheit konnte man Rücklagen bilden, die nun mit den verbundenen Zinserträgen zur Deckung der Gebarungsabgänge verwendet werden. "Die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse hat in den letzten Jahren ihren Sparwillen bewiesen und sich damit als starke Säule der Gesundheitsversorgung der Niederösterreichischen Bevölkerung erwiesen. Das muss auch in Zukunft so bleiben", so Onodi. (Schluss) fa

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