KHOL: SPENDEN AN PRIVAT FINANZIERTE MUSEEN IN ZUKUNFT ALS BETRIEBSAUSGABE ABSETZBAR

ÖVP-Klubobmann begrüßt heutigen Beschluss im Rahmen des Konjunkturbelebungspakets

Wien, 19. September 2002 (ÖVP-PK) Mit dem heute, Donnerstag, im Nationalrat beschlossenen Konjunkturbelebungspaket wurde auch ein wesentlicher
Schritt im Wirtschafts- und Kulturbereich gesetzt: Jede Spende an ein privat finanziertes Museum ist in Zukunft steuerlich als Betriebsausgabe absetzbar, zeigte sich heute, Donnerstag, ÖVP-Klubobmann Dr. Andreas Khol erfreut. Der Klubobmann erwartet sich durch diese Maßnahme einen verstärkten Impuls für die Kulturförderung von Unternehmen. Auch für die Behinderten-Sportverbände wurde eine analoge Regelung gefunden. ****

Die steuerliche Absetzbarkeit betrifft laut Gesetzestext konkret Spenden an "Museen von Körperschaften des öffentlichen Rechts" oder "von anderen Rechtsträgern, wenn diese Museen eine den Museen von Körperschaften des öffentlichen Rechts vergleichbaren öffentlichen Zugang haben und Sammlungsgegenstände zur Schau stellen, die in geschichtlicher, künstlerischer oder sonstiger kultureller Hinsicht von gesamtösterreichischer Bedeutung sind. Über Aufforderung der Abgabenbehörden ist das Vorliegen der Voraussetzungen durch eine vom Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Kultur ausgestellte Bescheinigung nachzuweisen."

Früher konnten Spenden an Museen nur als Gewinnverwendung geltend gemacht werden. "Diese Neuregelung ist ein Signal an zahlreiche österreichische Unternehmungen, die bereits im Bereich der Kulturförderung tätig sind oder noch werden wollen und ist für mich Tiroler Abgeordneten besonders erfreulich: Endlich kann damit das Innsbrucker Ferdinandeum steuerwirksam gefördert werden", so Khol abschließend.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.parlament.gv.at/v-klub/default.htm

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0010