SPÖ-Wehsely ad Prostituiertengesetz: "Freier werden erstmals zur Verantwortung gezogen!"

Keine Strafverschärfungen für betroffene Frauen, sondern erstmals Strafen für die Freier illegaler Prostituierter

Wien (SPW-K) - "Es geht nicht darum, den betroffenen Frauen zu schaden, sondern die Freier in die Pflicht zu nehmen: Die bestehende Regelung sieht bereits eine Strafe für illegale Prostitution vor -das weiß aber die Grüne Gemeinderätin Dr. Vana offensichtlich nicht", reagierte heute SPÖ-Gemeinderätin Mag. Sonja Wehsely auf Aussagen der grünen Gemeinderätin Vana zur anstehenden Novelle des Wiener Prostitutionsgesetzes. "Jetzt sollen erstmals auch die Männer, die die Dienste illegaler Prostituierter in Anspruch nehmen, bestraft werden!" ****

Selbstverständlich würden von Stadträtin Renate Brauner im Vorfeld der Gesetzesnovelle "noch Gespräche mit ExpertInnen der Polizei und aus dem Sozialarbeiterbereich geführt", so Wehsely weiter. "Denn diese Menschen sind vor Ort tätig und können am besten beurteilen, welche Maßnahmen für die betroffenen Frauen eine Hilfestellung darstellen!" Insgesamt sei jedenfalls geplant, "die bestehenden niederschwelligen Einrichtungen und Angebote an Gesundheitsuntersuchungen für Prostituierte um das Angebot an HIV-Tests zu erweitern", unterstrich die SPÖ-Gemeinderätin. "Weiters sollen die eingenommenen Strafgelder von den Freiern ganz konkret für Ausstiegsprojekte für die Betroffenen verwendet werden."

"Und was die Anerkennung der Sexarbeit als Erwerbszweig betrifft, sollte Frau Vana eigentlich wissen, dass das Bundessache ist. Generell würde ich mir mehr Sensibilität im Umgang mit dem Thema wünschen - geht es doch dabei um wichtige Verbesserung für viele vom Leben benachteiligte Frauen in unserer Stadt", schloss Wehsely. (Schluss)

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