Tancsits: Neue Pensionsvorsorge logischer nächster Schritt nach Abfertigung Neu

Entspricht alter Forderung des ÖAAB nach Stärkung der 3. Säule der Altersvorsorge

Wien, 19. September 2002 (ÖAAB-PD) Auch wenn sie beim GPA -Vorsitzenden Hans Sallmutter den üblichen Beißreflex auslöst, den die SPÖ gegen alles hat, was nicht staatlich ist, so ist und bleibt sie doch eine deutliche Stärkung der Altersvorsorge in Österreich dar:
Die neue Privatpension, die im Rahmen des Konjunkturpakets umgesetzt wird, sagte heute, Donnerstag, ÖAAB - Generalsekretär, Abg. z. NR, Mag. Walter Tancsits. "Mit der Einführung dieser neuen Privatpension wird eine langjährige ÖAAB - Forderung rascher als gedacht Wirklichkeit: Wir haben schon im Zuge der Entwicklung der Abfertigung Neu, die einen breiten Einstieg in die zweite Säule der Altersvorsorge bietet, für eine Aufwertung der privaten Pensionsvorsorge, der dritten Säule, plädiert". ****

Mit der neuen Privatpension stehe das österreichische Pensionssystem nunmehr auf drei festen Beinen: einem staatlichen, einem betrieblichen und einem privaten. "Damit ist eine optimale Altersvorsorge gewährleistet, die es den Arbeitnehmern erlaubt, ihre Pension maßgeschneidert anzulegen".

Die Unkenrufe Sallmutters weist Tancsits zurück. Diese seien sachlich unbegründet. Ginge es nach der SPÖ, so müssten sich die Österreicherinnen und Österreicher in Sozialfragen ausschließlich auf den Staat verlassen. Was dabei herauskomme, habe man über Jahrzehnte erleben können: ständig steigende Beitragserhöhungen auf der einen Seite, sinkende Auszahlungen auf der anderen und das sei auf Dauer "weder der berufstätigen Generation zuzumuten noch den künftigen Pensionisten".
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