FREUND: LEHRLINGSFREIFAHRT FÜR INTERNATSSCHÜLER KOMMT

Langjährige Forderung des ÖVP-Abgeordneten wird endlich umgesetzt

Wien, 19. September 2002 (ÖVP-PK) "Die Gleichbehandlung von Lehrlingen und Schülern in punkto Freifahrt war mir seit vielen Jahren ein großes Anliegen. Umso mehr freut es mich, dass dieser Punkt des Regierungsübereinkommens noch vor der Wahl im Nationalrat umgesetzt werden kann", begrüßte heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. Karl Freund die Einführung der Heimfahrtbeihilfe für Schüler und Lehrlinge, die ein Internat besuchen, im Rahmen des Konjunkturpaketes. ****

Mit dem "Pakt für Jugend, Beschäftigung und Ausbildung" kommen den Lehrlingen rund 120 Millionen Schilling zugute. "Mit dem Lehrlingspaket wird die Attraktivität der Lehrlingsausbildung gesteigert und den finanzielle Belastungen für die Lehrlinge bzw. ihre Eltern aber auch der Unternehmen Rechnung getragen", so Freund. Diese Gleichbehandlung mit den Schülern macht zudem die Wahl der Ausbildung für die Jugendlichen flexibler.

14.000 INTERNATSSCHÜLER IN OBERÖSTERREICH KÖNNEN SICH FREUEN

"Gerade im ländlichen Raum müssen viele junge Menschen, die eine Lehre besuchen, von zu Hause ausziehen und in einem Internat oder einer anderen Zweitunterkunft wohnen. Das kostet vor allem den Eltern viel Geld: sowohl die Miete aber auch Kostgeld und eben auch die Fahrt vom Schulort zum Wohnort am Wochenende müssen die Lehrlinge aus ihrer eigenen Tasche bezahlen. Nun kostet zumindest die Heimfahrt nichts mehr", ist Freund erfreut.

In Oberösterreich betrifft diese Neuregelung rund 14.000 Jugendliche. "Die Weichen sind gestellt, nun ist zu hoffen, dass auch die Verkehrsverbünde unbürokratisch und flexibel reagieren, damit die Lehrlinge in Oberösterreich rasch zu ihrer Freifahrt kommen", schloss Freund.
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