Wiener Grüne: Pferdewindeln sind nicht die Lösung

GR Sommer-Smolik zu der heutigen Prostestaktion von Vier Pfoten

Wien (Grüne) - Die kürzlich von der MA 48 präsentierten Pferdewindeln sind, wie sich nun nach Auskunft vieler Tierschutzexperten zeigt, nicht so gut wie behauptet. "Auch dieses System ist tierquälerisch, weil dadurch die Tiere wundgescheuert werden und in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind. Außerdem können sie auch hier mit ihrem Schweif keine Insekten vertreiben", so die Grüne Tierschutzsprecherin Claudia Sommer-Smolik. Unter Berücksichtigung von Tierschutzaspekten wurden die MA 48er Pferdewindeln bisher noch nicht getestet. Trotzdem sollen diese Pferdewindeln schon bald verpflichtend vorgeschrieben werden.

Sommer-Smolik stellt fest, dass für die Grünen Tierschutz absolut Vorrang vor einer bequemen Pferdemistentsorgung hat und fordert die Umweltstadträtin Kossina auf, die "Pferdewindelaktivitäten" der MA 48 sofort einzustellen."Exkrementtaschen, die Pferde derartig stark einschränken, können nicht von ExpertInnen der Straßenreinigung entwickelt werden, dies sollte vielmehr Tierschutzorganisationen und VeterinärmedizienerInnen überlassen werden", so die Grüne Gemeinderätin.

"Die Wiener Grünen werden jedenfalls der geplanten Verordnung, die sozusagen Tierquälerei vorschreibt, sicherlich nicht zustimmen. Außerdem werden wir eine diesbezügliche Anfrage an die dafür verantwortliche Stadträtin Kossina stellen", so Sommer-Smolik abschließend.

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