Inspirationen in Farbe und Struktur

Preisverleihung für den 1. Österreichischen Kreativwettbewerb -Jury mit Univ. Prof. Liessmann kürte einen Kärntner als Hauptpreisträger unter 130 Einsendungen - LH Haider eröffnete Ausstellung im Haus der Architektur - Zunahme an Farbigkeit

Klagenfurt (LPD) - Den Großteil ihrer Zeit verbringen die meisten Menschen in Innenräumen. Dem trug die internationale Firma Sto Rechnung und lud zum "1. Österreichischen Kreativwettbewerb" mit dem Thema "Inspiration in Farbe und Struktur". Bundesweit sandten Fachhandwerker 130 kreativ gestaltete Tafeln ein. Davon wurden von einer hochkarätigen Jury 14 Flächen ausgezeichnet und weitere 33 mit einer Anerkennung bedacht. Die Preisverleihung fand gestern Abend im Napoleonstadel statt. Die Eröffnung der Ausstellung nahm Landeshauptmann Jörg Haider vor.

Solcherart gestaltete Wände bringen Farbe ins Leben, egal ob es sich um private oder öffentliche Gebäude handle, erklärte Haider, der den Bewerb insgesamt als Auszeichnung für das Malerhandwerk sah. Den ersten Preis trug Karl Pugganig aus St. Veit/Glan davon und auch die zweiten Plätze teilten sich Kärntner: Elisabeth und Stefan Pellizzari aus Paternion. Am Stockerl weiters Karl Groissenberger aus Großklein in der Steiermark.

Farben sind in der modernen Medienwelt Träger der "techno-imaginären Codes", meint die in Kärnten und Wien tätige, freischaffende Künstlerin Burgi Michenthaler in Anlehnung an Villem Flusser, der die Farben als Bedeutungsträger untersuchte und eine gesellschaftliche Zunahme an Farbigkeit konstatiert. Allein das Tragen von bunten Socken hätte früher als undenkbar gegolten. Zu der Fülle an Teilnehmern sagt Michenthaler:"Natürlich ist jeder immer wieder auf der Suche nach Neuem." Sie war ebenso Jurymitglied wie der bekannte Philosoph Univ. Prof. Konrad Paul Liessmann oder der international anerkannte Farbberater Oskar Putz, Sylvia Laser, Herausgeberin der Fachzeitschrift "architektur", "Hausherr" Dietmar Müller von der Landeskulturabteilung, sowie Uwe Koos, der Leiter des DesignStudios der StoAG in Deutschland. Hauptsächliche Entscheidungskriterien waren für die Jury: "Umgang mit Fläche, Farbigkeit, Struktur, Homogenität und Eleganz, aber auch der Mut zur Farbe."

Den Arbeiten seien zweitägige Creativ Seminare vorausgegangen, erläuterte der Marketing- und Vertriebsleiter der Firma (immerhin Marktführer im europäischen Raum) mit Sitz in Villach, Walter Wiedenbauer. Die Ausstellung wird nach Klagenfurt (noch bis morgen, Freitag) in den Architekturhäusern in Graz, Linz, und Innsbruck gezeigt. (Schluss)

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