Pilz zu Abfangjäger: Militär soll eigene Akten lesen Utl: Ministerium leugnet heute, was es gestern zugab

Wien (OTS) "Das Militär soll seine eigenen Akten lesen", empfiehlt der Grüne Sicherheitssprecher Peter Pilz dem Verteidigungsministerium. In Akten der Luftabteilung und in Gesprächsprotokollen zuständiger Militärs ist festgehalten, dass im System Goldhaube "nur eingeschränkte Aufklärungs- und de facto keine Führungskapazität besteht". Das Primärradar ist blind. Seit der Abschaltung einer der drei Beamgruppen können die Abfangjäger nicht mehr an ihre Ziele geführt werden.

"Gestern hat das Ministerium das noch zugegeben. Seit heute wird wahrheitswidrig geleugnet", so Pilz, der jetzt wissen will, wer im Verteidigungsministerium den Auftrag zur heutigen verschleierung gegeben hat.

Pilz will in den nächsten beiden Wochen noch weitere Fakten vorlegen. "Wir werden beweisen, dass die Luftraumüberwachung nicht funktioniert, die Eurofighter-Vergabe rechtswidrig ist und der Verdacht der Schiebung durch freiheitliche Spitzenpolitiker gut begründet ist", schließt Pilz.

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