"Jeder Mensch ist gleich viel wert!"

Landtagsenquete zur Verantwortung in der Gentechnologie

Bregenz (VLK) – Unter Einbeziehung namhafter Experten geht
der Vorarlberger Landtag in einer Enquete am Mittwoch, 25.
September 2002, um 14.00 Uhr im Montfortsaal des Landhauses
in Bregenz den Fragen nach der medizinischen Forschung und
Ethik im Bereich der Gentechnologie nach. Unter dem Titel
"Jeder Mensch ist gleich viel wert! – Ist jeder Mensch
gleich viel wert?" soll den politischen Enscheidungsträgern
eine fundierte Diskussionsbasis geboten werden. ****

"Die umfassenden und tief greifenden Auswirkungen im
Bereich der Biotechnologie erfordern eine politische
Reaktion. So positiv einerseits die Anwendung
gentechnischer Verfahren in der Medizin zu bewerten ist, so entschieden sind andererseits Fehlentwicklungen wie die
Klonierung von Menschen abzulehnen. Hier sind die
politischen Entscheidungsträger gefordert, entsprechende
Barrieren zu setzen", so Landtagspräsident Manfred Dörler.
Der Vorarlberger Landtag will mit dieser Enquete
verschiedenste Sichtweisen aufzeigen und zu einer offenen
Diskussion und Meinungsfindung beitragen. Die Enquete
beleuchtet das Thema sowohl aus medizinischer,
wissenschaftlicher und ethischer Seite und bezieht auch
Erfahrungen Betroffener mit ein.

Referenten sind Univ.-Prof. Johannes Huber, Vorsitzender
der Bioethikkommission, Univ.-Prof. Günther Pöltner und Univ.-Prof. Holger Baumgartner, Mitglieder der
Bioethikkommission und Uschi Dunzinger-Präg von der Gruppe "Füranand", die sich aus Sicht Betroffener dem Thema
nähert.
(hapf/ug/dig,nvl)

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